Die BIOFACH 2026 bestätigte ihre Rolle als weltweit führende Plattform: Rund 2.200 Ausstellende und knapp 32.000 Fachbesuchende sorgten für intensive Gespräche, klare Orientierung und starke Impulse für die Zukunft der Bio‑Branche. Der Kongress, Trends und Start‑ups zeigten, wie resilient und dynamisch die Branche aufgestellt ist.
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"Die BIOFACH hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark und energiegeladen die Bio-Branche ist. Dieser Spirit war in allen Hallen spürbar: Die Bio‑Community hat die Messe erneut als ihre zentrale Plattform genutzt – als Ort, an dem sie miteinander ins Gespräch kommt, Orientierung gewinnt und konkrete Schritte hin zu einer zukunftsfähigen Ernährung definiert. Die Stärke der Branche zeigt sich nicht nur in der aktuellen Marktbilanz, sondern auch darin, dass sich diese Dynamik unmittelbar in einer hervorragenden Rebooking‑Quote und zahlreichen Vergrößerungswünschen für 2027 widerspiegelt. Über zwei Drittel der Fläche sind bereits gebucht", so Dominik Dietz, Leitung BIOFACH.
© Hugo Huijbers | FreshPlaza.de
Deutsche Aussteller auf der diesjährigen Biofach. Im Uhrzeigersinn: das Team von Gemüsering Bio, Felix Schmidling von der Franken-Gemüse Bio eG, Florian Pfahler von der bioFrische GmbH, und Annika Leistikow von der Föko.
Inhaltliche Ausrichtung löst Debatte aus
Im Vorfeld der Messe gab es in diesem Jahr auch eine inhaltliche Diskussion über die Ausrichtung der Veranstaltung. Direktor Dominic Wietz sprach sich für eine kontrollierte Öffnung der Messe für eine breitere Gruppe nachhaltiger Akteure aus, wie Fairtrade-Konzepte und Clean-Label-Initiativen. Dies führte zu geteilten Reaktionen unter Ausstellern und Besuchern. Ein Teil der Branche befürchtet, dass die klare Positionierung der Biofach als reine Bio-Plattform verwässert werden könnte, wenn auch andere Nachhaltigkeitsströmungen Raum erhalten.
Nach Ansicht dieser Gruppe liegt die Stärke der Messe gerade in ihrer klaren Abgrenzung und Zertifizierung. Andere sehen die Erweiterung als logische Entwicklung, da viele Unternehmen inzwischen hybrid arbeiten und mehrere Nachhaltigkeitslabels und -konzepte in ihrem Sortiment kombinieren.
Weitere Informationen:
https://www.biofach.de/