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Rheinland-Pfalz:

Schneebergerhof und Klimaschutzministerin eröffnen Deutschlands modernstes Hightech-Gewächshaus

Am 21. März 2026 öffnet am Schneebergerhof in Gerbach (Rheinland-Pfalz) Deutschlands modernstes Gewächshaus mit direkter Wind- und Solarstromversorgung erstmals für Besucher seine Türen. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür wird den Besuchern die Möglichkeit geboten, Einblicke in den ganzjährigen Anbau von Tomaten, Salaten und Kräutern aus 100 Prozent erneuerbarer Energie zu erhalten. Zur Begrüßung sprechen die Klimaschutzministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Katrin Eder, sowie Rainer Guth, Landrat des Donnersbergkreises, und Michael Cullmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land, Grußworte. Die Scientists for Future Mainz runden das Programm mit Impulsvorträgen zu Fortschritten bei der Energiewende ab.

Auf einer Gesamtfläche von ca. 3.500m2 ist am Schneebergerhof, dem elterlichen Bauernhof des Energiewende-Pioniers Matthias Willenbacher, mit dem Modellprojekt Agrarvision Gewächshaus ein in Deutschland einzigartiges Hightech-Gewächshaus entstanden. Erstmals basiert die Energieversorgung eines Gewächshauses dieser Größenordnung vollständig auf direkt vor Ort erzeugtem Solar- und Windstrom. Dank einer hochisolierenden Polycarbonat-Eindeckung sowie drei integrierten Energieschirmsystemen benötigt das Gewächshaus für die Erzeugung der Produkte bis zu 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glasgewächshäuser. In den wenigen Tagen mit nicht ausreichender Versorgung über Wind, Sonne oder Batteriespeicher wird der Energiebedarf intelligent und flexibel an das Angebot der erneuerbaren Energien angepasst. Dieses Zusammenspiel aus Erzeugung, Speicherung und Verbrauch zeigt, wie die Energiewende in der Praxis funktionieren kann. Das Gewächshaus liefert damit eine skalierbare Blaupause für eine klimaneutrale Ausrichtung von Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft.

Durch den geschlossenen Wasserkreislauf wird der Wasserverbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert. Der Anbau von Gemüse im Gewächshaus ermöglicht im Vergleich zum klassischen Freilandanbau eine effizientere Nutzung von Ressourcen. Durch präzise Steuerung von Temperatur, Bewässerung und Nährstoffen wird zudem erheblich weniger Dünger benötigt, während Erträge und Qualität ganzjährig konstant hoch bleiben. Gleichzeitig entfallen lange Transportwege, da das Gemüse dort produziert wird, wo es auch verkauft wird – frisch, regional und emissionsarm. Das Projekt dient damit als Vorlage für eine klimafreundliche, ressourcenschonende, zukunftsfähige und ganzjährige Gemüseversorgung.

Der Zugang zum Gewächshaus ist am Tag der Offenen Tür ausschließlich im Rahmen geführter Rundgänge möglich, die einen exklusiven Einblick in den laufenden Betrieb bieten. Aus organisatorischen und pflanzenhygienischen Gründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Ergänzt wird das Programm durch Impulsvorträge zu Fortschritten bei der Energiewende von den Scientists for Future Mainz sowie Einblicke in die Abläufe der auf dem Schneebergerhof produzierten regionalen Gemüsekisten. Zudem lädt ein Spaziergang zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt dazu ein, die Wind- und Solaranlagen zu besichtigen, die das Hightech-Gewächshaus mit nachhaltiger Energie versorgen.

Weitere Informationen:
https://schneebergerhof-agrarvision.de/

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