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“From Pipeline to Power”:

Das Potenzial der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen im Frische-Sektor

Frauen-Power war an den drei Tagen der Fruit Logistica auf vielen Messeständen zu sehen. Am Freitag, dem letzten Messetag, folgten dann viele Frauen der Einladung von Global Women Fresh (GWF) und Import Promotion Desk (IPD) und diskutierten über die Vorteile der Teilhabe von Frauen im Frische-Sektor und weiterhin bestehende Hürden.

Viele Frauen sind weltweit in der Branche Frisches Obst & Gemüse beschäftigt, in Führungspositionen aber nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Studien belegen, dass diese Geschlechterungleichheit negative Auswirkungen auf das wirtschaftliche Wachstum hat, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern, aber auch in Industrieländern. In der Diskussion zeigten die internationalen Führungskräfte auf, welches Potenzial in der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen steckt – sowohl für Unternehmen und Mitarbeitende als auch für die Gesellschaft und die Umwelt.

Als Stärken von Frauen werden oft so genannte Soft Skills, wie Kommunikation und Zusammenarbeit, benannt. In der Diskussion wurde die Bedeutung dieser Stärken betont. Sie seien in einer modernen Unternehmenskultur unerlässlich. Sie legen die Grundlage für eine hohe Innovationskraft und erfolgreiche Teamführung.

© IPD
Teilnehmer der Podiumsdiskussion.

Auch nachhaltiges Denken ist aus Sicht der Diskussionsteilnehmerinnen eine weitere Stärke von Frauen. Sie planen langfristig. Viele Frauen blicken über den Horizont hinaus, so die Panellisten: Wie sie auf ihre Familie achten, um sicherzustellen, dass es allen gut geht, so denken sie auch an die Gemeinschaft, in der sie leben. Sie wollen sicherstellen, dass ihr Umfeld nachhaltig von den wirtschaftlichen Entwicklungen profitiert. Die Expertinnen waren sich einig: Frauen sind zentrale Treiber von Nachhaltigkeit und somit auch von effektiven Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen.

Dies bestätigten auch die Vertreterinnen der IPD-Unternehmen auf der Netzwerkveranstaltung: Juliet Kariuki von „Bloom Growers" aus Kenia, Nihal Abdelghaffar von „Accreive Corp Agriculture – Atfa" aus Ägypten und Priscilla Nasrallah von „Lina Frutas" aus Brasilien. Das Familienunternehmen „Lina Frutas" zum Beispiel, so berichtete Priscilla Nasrallah, verfolgt seit seiner Gründung den Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens. Sie und ihr Bruder starteten in dem Bewusstsein, dass sie das Land, das sie und die Menschen in der Region ernährt, schützen müssen. So produzieren sie Trauben und Mangos ressourcenschonend und unterstützen lokale Öko-Systeme. Zudem fördern sie Frauen in besonderer Weise und arbeiten eng mit den lokalen Gemeinschaften zusammen.

Weitere Informationen:
www.importpromotiondesk.de

Erscheinungsdatum:

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