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Mexiko:

"Wetterbedingungen beeinträchtigen Avocadoernte"

Die letzten beiden Saisons waren für die mexikanischen Avocadoanbauer günstig. Dank regelmäßiger Regenfälle fiel die Ernte reichlich aus und die Größe war ausgezeichnet. Vor allem in den höher gelegenen Anbaugebieten wurden viele Avocados der Größen 40 und 48 geerntet. "Diese größeren Größen sind derzeit noch gut verfügbar und finden ihren Weg auf den Markt", sagt Manuel Cerda Morales, Vorsitzender des mexikanischen Avocado-Verbands Apeamex. "Dennoch beobachten wir, dass sich die Nachfrage langsam zu kleineren Größen verlagert."

© Apeamex

Für die Saison 2026 sieht es weniger rosig aus. "Wir haben mit unerwarteten Regenfällen, Hagelschauern und Nachtfrost zu kämpfen", erzählt Cerda. "In Michoacán sind bereits Obstplantagen beschädigt worden. In Gebieten, in denen es stark gehagelt hat, ist manchmal fast die gesamte Ernte verloren gegangen. Das kann zu geringeren Mengen und steigenden Preisen führen."

© Apeamex

Bislang ist der Markt im Jahr 2025 stabil geblieben. Die Verkaufssaison dauert noch bis Mai oder Juni. "Derzeit werden mexikanische Avocados für etwa 20 Pesos (1,15 USD oder 0,97 EUR) pro Kilo verkauft. Dieser Preis wird auch durch den schwachen Dollar beeinflusst", erklärt Cerda. Seiner Meinung nach spüren vor allem die Verpackungsstationen die Folgen, aber letztlich wirkt sich dies auch auf den Geldbeutel der Erzeuger aus. Gegen Ende der Saison schließt er einen Preisanstieg auf 25 bis 30 Pesos nicht aus.

Die USA bleiben der wichtigste Absatzmarkt. Während des letzten Super Bowl wurden fast 130.000 Tonnen verkauft, was etwa 10 % der jährlichen Exporte nach Amerika entspricht. Dennoch stellt Cerda fest, dass die sich verändernde Migrationssituation in den USA das Verbraucherverhalten beeinflusst. "Die Angst vor Einwanderungskontrollen hält die Menschen zu Hause, insbesondere in lateinamerikanischen Gemeinschaften, die normalerweise viel Avocado essen."

© Apeamex

Unterdessen beobachtet die Branche auch die kürzliche Übernahme von Calavo durch Mission Produce genau. "Dies sind die beiden größten Akteure weltweit. Zusammen könnten sie bis zu 35 % der Avocados in Mexiko aufkaufen. Es ist noch zu früh, um die Auswirkungen abzuschätzen, aber wir sind wachsam gegenüber möglichen Veränderungen in der Preisgestaltung und der Beziehung zu den Erzeugern", so Cerda abschließend.

© ApeamexWeitere Informationen:
Manuel Cerda Morales
APEAMEX
Mexiko
Tel: +52 452 526 1156
[email protected]
www.apeamex.mx

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