Anfang der KW 5 sprachen der Vorsitzende des BOGK, Michael Mayntz, und der stellvertretende Vorsitzende, Willi Stollenwerk, mit Bundesminister Rainer über ein wichtiges Thema: Wie stellen wir in Notlagen die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicher?
"Wesentlich ist zunächst die Eigenvorsorge der Haushalte. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt dazu eine Informationsbroschüre heraus, die auch eine hilfreiche Checkliste enthält. Darin wird empfohlen, pro Person im Haushalt 4 kg Gemüse und Hülsenfrüchte und 2,5 kg Obst und Nüsse vorzuhalten", hieß es vonseiten des Bundesverbandes der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e.V. (BOGK). Der BOGK hat vorgeschlagen, diese Informationen auch über interaktive Medien, wie z. B. eine geeignete App zu vermitteln.
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'Einlagerung verarbeiteter Lebensmittel wäre sinnvoll'
"Aber seien wir realistisch: Nicht alle Haushalte werden diese Empfehlungen umsetzen (können). Auch der Staat ist gefordert, Lebensmittelvorräte anzulegen. In der Bundesreserve Getreide und der Zivilen Notfallreserve lagert Deutschland Getreide, Reis, Erbsen, Linsen und Kondensmilch. Doch diese benötigen zur Zubereitung Wasser und Energie – in Notlagen ebenfalls unter Umständen knapp. Daher wäre eine Einlagerung von verarbeiteten Lebensmitteln sinnvoll. Hier eignen sich besonders Obst- und Gemüsekonserven sowie Kartoffelprodukte", heißt es weiter.
Die Hersteller von Obst- und Gemüsekonserven und Kartoffelprodukten bieten ihre Expertise beim Aufbau einer solchen Reserve an. Der BOGK und Bundesminister Rainer haben die Fortsetzung des Austausches zu diesem Thema vereinbart.
Weitere Informationen:
http://www.bogk.org/
https://www.stollenwerk-koeln.de/