Food Freshly, Spezialist für Frischhaltelösungen im Fresh-Cut-Convenience-Bereich, hat die Einführung von zwei innovativen Projekten für 2026 angekündigt. Ziel ist es, vermeidbare Verluste bei Melonen, Blaubeeren, Ananas und weiteren Früchten zu reduzieren, sowie kundenspezifische Testservices hinsichtlich MHD, Mikrobiologie, und Fresh-Cut-spezifischen Prozessen, Verfahren und Verpackungslösungen anzubieten.
Das erste Projekt ist die umfangreiche Erweiterung des neuen Waschverfahrens von Food Freshly. Das keimreduzierende Verfahren wurde im vergangenen Jahr erstmals vorgestellt und wurde nun aufgrund der starken Kundennachfrage weiterentwickelt. Der Anwendungsbereich umfasst jetzt zusätzlich Beeren, Ananas, Cantaloupe-Melonen sowie Wurzelgemüse.
Die zweite Ankündigung betrifft die Einführung kundenspezifischer Testservices für Fresh-Cut-Obst und -Gemüse. Mithilfe von Food Freshly's neuen Labors können Haltbarkeit sowie die mikrobiologische Belastung von Fresh-Cut-Produkten detailliert analysiert werden. Darüber hinaus lassen sich auf Kundenwunsch unterschiedliche Behandlungen, Prozessschritte oder Verpackungslösungen (MAP) gezielt und produktspezifisch testen, unabhängig davon, ob es sich um Lösungen von Food Freshly oder andere Ansätze handelt.
© Food Freshly
Neuartiges, keimreduzierendes Waschverfahren für Obst und Gemüse
Benjamin Singh, Geschäftsführer von Food Freshly, erklärt: „Wir erweitern unser Angebot konsequent in allen Bereichen, die für unsere Kunden einen echten Mehrwert bieten. Ein gutes Beispiel ist unser neues Waschverfahren, das wir gezielt weiterentwickelt haben, um besonders anspruchsvolle Produkte wie Blaubeeren, Cantaloupe-Melonen und Ananas behandeln zu können. Wir haben intensiv mit Erzeugern und Verarbeitern gesprochen, um herauszufinden, bei welchen Früchten die größten Probleme auftreten – und Beeren waren dabei ein zentrales Thema. Verbraucher kaufen sie im Supermarkt, und nur wenige Tage später sind sie oft bereits verschimmelt. Die Branche kämpft seit Jahren mit dieser Herausforderung."
Das neuartige Waschverfahren kombiniert erstmals zwei aufeinander abgestimmte Waschschritte, die sich ideal ergänzen und dabei Produktqualität und -integrität erhalten. Während der erste Waschschritt potenziell schädliche Bakterien, Hefen und Schimmel effektiv reduziert, ermöglicht der zweite Schritt die Nutzung der langjährigen Expertise von Food Freshly im Bereich Haltbarkeitsverlängerung.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren, die auf Chemikalien wie Chlor oder Peressigsäure setzen – welche in einigen Ländern nicht zugelassen sind –, basiert das neuartige Waschverfahren ausschließlich auf Inhaltsstoffen, die gemäß EU-Lebensmittelrecht sowie von der US FDA (GRAS) zugelassen sind.
Ein weiterer Anwendungsbereich des neuartigen Waschverfahrens sind Wurzelgemüse.
„Karotten wachsen im Boden, der voller Bakterien, Hefen und Schimmel ist – und ein reines Wasserbad reicht oft nicht aus, um sie ausreichend zu reinigen", erklärt Singh. „Zudem gibt es gesetzliche Grenzen für den Einsatz chemischer Mittel. Diese Einschränkungen bestehen bei unserem Verfahren nicht, da ausschließlich zugelassene Inhaltsstoffe verwendet werden."
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Links: Das Team von Food Freshly auf der letztjährigen Fruit Logistica
Rechts: Neuer Firmensitz in Bielefeld.
Kundenspezifische Testservices für Fresh-Cut-Produkte
Mit hochqualifiziertem Fachpersonal und modernen Laborkapazitäten bietet Food Freshly zudem erstmalig kundenspezifische Testservices für Fresh-Cut-Obst und -Gemüse an. Die Testreihen werden individuell nach den Anforderungen der Kunden konzipiert und ermöglichen eine gezielte Untersuchung zentraler Fragestellungen.
Dabei können unter anderem MHD, mikrobiologische Belastung, organoleptische Eigenschaften sowie der Einfluss unterschiedlicher Verpackungslösungen und Behandlungen systematisch bewertet werden. Umfang und Aufbau der Tests werden vollständig vom Kunden gewählt.
„Mit unseren neuen Testservices bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, einzelne Phasen ihrer Produktentwicklung gezielt auszulagern, etwa bei Zeitengpässen oder fehlenden eigenen Laborkapazitäten", erklärt Benjamin Singh. „Dank unserer über 30-jährigen Erfahrung können wir heute die komplette Bandbreite abdecken: von der Probenvorbereitung über strukturierte Dokumentation und mikrobiologische Analysen bis hin zum aussagekräftigen Abschlussbericht. Unsere Experten wissen genau, welche Parameter für Haltbarkeit relevant sind und wie sich auch bestehende oder neue Prozessansätze, etwa diverse Behandlungen oder Verpackungslösungen wie MAP, sinnvoll integrieren lassen."
Besuchen Sie das Unternehmen auf der Fruit Logistica 2026: Halle 21, Stand E-50
Weitere Informationen:
Benjamin Singh
Food Freshly AFC GmbH
Tel: +49 521 96 8787 0
[email protected]
www.food-freshly.eu