Melden Sie sich für unseren täglichen Newsletter an um immer auf dem neusten Stand zu bleiben!

Anmelden Ich bin bereits angemeldet

Sign up for our daily Newsletter and stay up to date with all the latest news!

Abonnieren I am already a subscriber
María Cecilia Gutiérrez von ProEcuador

Ecuador möchte mehr sein als nur ein Bananenlieferant für die EU

Die Europäische Union bleibt einer der wichtigsten Absatzmärkte für ecuadorianisches Obst. Spanien ist der größte Abnehmer innerhalb der EU, während die Niederlande als logistischer Knotenpunkt für den Kontinent fungieren. Der Export besteht hauptsächlich aus Bananen, aber das Land arbeitet daran, sein Angebot zu erweitern.

Drachenfrucht ist dafür das beste Beispiel. „In den USA sind wir bereits der größte Lieferant. In Europa bleibt es eine Nische, aber es ist wichtig, dass wir weiterhin in den Export investieren", sagt María Cecilia Gutiérrez, Handelsrätin Ecuadors in den Niederlanden.

© ProEcuador

Auch Mangos, Ananas und Avocados gewinnen an Boden. Bei Avocados ist Ecuador laut Gutiérrez noch ein kleiner Akteur: „Die Produktion ist noch gering, aber wir sehen Potenzial. Mit steigendem Volumen und sinkenden Kosten können wir besser konkurrieren." Bei Mangos liegt der Fokus auf der Nutzung günstiger Exportmomente. Durch geschicktes Timing will sich Ecuador von großen Produzenten wie Brasilien und Peru abheben, wobei Qualität und Saisonalität als Trümpfe gelten.

© ProEcuador

Im Bereich der Regulierung und Lebensmittelsicherheit will Ecuador proaktiv sein. Gutiérrez betont, wie wichtig es ist, die europäischen Standards in Bezug auf Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit und maximale Rückstandsgrenzwerte strikt einzuhalten.

© ProEcuador

„Man kann nicht warten, bis eine neue Regelung in Kraft tritt, um dann erst zu handeln." Die Handelsbüros in Europa spielen dabei eine aktive Rolle, unter anderem durch Warnungen, Webinare und Beratung für Exporteure.

© ProEcuador

Pflanzengesundheitliche Stabilität ist ein weiterer Schwerpunkt. „Wir haben eine Meldung über den Pilz TR4 auf einer Plantage erhalten, aber das ist vollständig unter Kontrolle", sagt Gutiérrez. Damit hebt sich Ecuador deutlich von anderen Ländern in der Region ab, in denen sich diese Pflanzenkrankheit ausgebreitet hat.

„Wir möchten, dass Ecuador als feste Größe wahrgenommen wird." Für die kommenden Jahre sieht sie vor allem Wachstumschancen für Drachenfrüchte, Avocados und Bio-Bananen auf dem europäischen Markt. „Ecuador ist bereit. Wir verfügen über Qualität, Exportkapazitäten, Zertifizierungen und die Anpassungsfähigkeit, um mit der europäischen Nachfrage mitzuwachsen", fasst Gutiérrez zusammen.

Besuchen Sie das Unternehmen auf der Fruit Logistica: Halle 23 | A-51

Weitere Informationen:
María Cecilia Gutiérrez
ProEcuador
Tel.: +31 70 346 95 63
[email protected]
www.proecuador.gob.ec

Verwandte Artikel → See More