Der Export von Obst und Gemüse nach Nordamerika ist in dieser Saison in vollem Gange. „Es bleibt immer abzuwarten, wie sich die Zollstrukturen entwickeln, aber wir sehen vor allem, dass unsere Rolle als flexibles Glied in der Kette immer wichtiger wird", sagt Ruud Krul von Freshclusive aus den Niederlanden. „Bei den spanischen Paprikas sehen wir in dieser Saison aufgrund der Qualität und Verfügbarkeit weniger Möglichkeiten. Gleichzeitig konnten wir gerade zu Beginn der spanischen Saison viele spanische Gurken in die Vereinigten Staaten liefern. Außerdem war Rosenkohl ein echter Verkaufsschlager. Durch eine misslungene lokale Ernte in Nordamerika entstand eine starke Nachfrage, und gemeinsam mit Kamps konnten wir schöne Mengen Rosenkohl exportieren. Das hat in dieser Saison wirklich einen Unterschied gemacht", so Ruud.
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„Traditionell ist diese Zeit für Amerika etwas ruhiger, aber wir blicken positiv auf die niederländische Obst- und Gemüsesaison. Unsere Exportmöglichkeiten werden vor allem durch das lokale Angebot bestimmt. Wenn es zu Engpässen kommt, wissen die Kunden, wo sie uns finden, und wir können schnell reagieren. Auch in Richtung Japan konnten wir trotz des schwächeren Yen einen stabilen Handel aufbauen. Die Luftfrachtraten sind im Winter höher, aber derzeit gut kontrollierbar. Wir stellen jedoch fest, dass die Kapazitäten nach Amerika etwas knapper sind, was den Markt zusätzlich dynamisiert."
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„Der Export in den Nahen Osten läuft das ganze Jahr über stark. Auch dort sind wir als Freshclusive erneut gewachsen, was das Volumen angeht, und die ersten Wochen des Jahres 2026 bilden eine gute Grundlage für den Rest des Jahres. Der Nahe Osten ist für uns ein breiter Absatzmarkt: Von Avocados bis zu Blaubeeren reagieren wir kontinuierlich auf die aktuelle Nachfrage. Im Fernen Osten beobachten wir eine Entwicklung der lokalen Produktion, was den Markt anspruchsvoller, aber auch interessanter macht."
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Im Oktober 2024 gründete Freshclusive eine Tochtergesellschaft in Südafrika: Freshclusive RSA. „Wir sind dort mittlerweile mit drei Kollegen aktiv und haben einen sehr guten Start hingelegt. Wir versenden Obst, insbesondere Zitrusfrüchte, Trauben, Melonen, Avocados und Kernobst, per Luft- und Seefracht in verschiedene Märkte, und haben auch eine eigene Marke für Minigemüse. Gerade für Asien ist unsere physische Präsenz in Südafrika ein großer Mehrwert. Dadurch können wir noch näher an der Quelle sein und Kunden weltweit besser bedienen. Wir sehen, dass unser Handel wächst: Der gemeinsame Umsatz von RSA und NL war 2025 höher als 2024, was uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und das werden wir auch in diesem Jahr weiter ausbauen", so Ruud abschließend.
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Freshclusive ist dieses Jahr zusammen mit Scherpenhuizen und Kamps auf der Fruit Logistica in Berlin vertreten: Halle 3.2, Stand D-51.
Weitere Informationen:
Ruud Krul
Freshclusive
Rietwijkeroordweg 4
1432 JE Aalsmeer, Niederlande
[email protected]
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