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Erhebliche Preissprünge zum Jahreswechsel:

Günstige Trauben, Kartoffeln und Eisbergsalat, Konserven- und TK-Obst hingegen teurer

Für Supermarkt- und Discounter-Kunden zeichnet sich beim Blick auf die Lebensmittelpreise etwas Entspannung ab: Die sind zuletzt zwar weiter gestiegen, allerdings langsamer als zuvor. Laut Statistischem Bundesamt lag die Inflationsrate im November bei 2,3 Prozent, während Lebensmittel im Jahresvergleich nur um 1,2 Prozent teurer wurden. Ein Blick ins Detail zeigt jedoch, dass es bei einzelnen Produkten seit November 2024 noch deutliche Schwankungen gab.

Weintrauben etwa waren um gut ein Fünftel günstiger als im Vorjahreszeitraum zu erwerben. Im vergangenen Jahr gab es beim Übergang von Mittelmeerware zu Importen aus Übersee noch ein deutliches Angebotsdefizit, sagt Thomas Els von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). In diesem Jahr sorgten eine lange Mittelmeersaison, frühe Lieferungen aus Südafrika und erste Mengen aus Südamerika für volle Regale. Auch Kartoffeln (-16,1%) und Eisbergsalat (-15,4%) wurden wesentlich preisgünstiger gehandelt, was wiederum auf die üppigen Erträge bei beiden Produkten zurückzuführen sei.

Größter Ausreißer nach oben waren Sauerkirschen oder andere Steinobstkonserven (+48,1). Die Ernten seien 2024 und 2025 "sehr schlecht" gewesen, sagt Christoph Freitag vom Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie. Grund waren Pflanzenkrankheiten und starke Wetterschwankungen mit Dürre oder Frost. Die Knappheit trieb die Preise. Betroffen waren vor allem Kirschen, aber auch Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen. Nach mehreren schlechten Jahren seien die Bestände erschöpft, so Freitag. Auch TK-Obst, insbesondere Beeren, waren um rund ein Viertel teurer als im Vorjahr.

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