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Neues Dekret in Kürze veröffentlicht

Annie Genevard kündigt Importstopp für Produkte an, die verbotene Substanzen enthalten

Als Reaktion auf die zunehmende Unzufriedenheit französischer Erzeuger über das, was sie als unlauteren Wettbewerb empfinden – insbesondere im Zusammenhang mit dem geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur – hat die französische Regierung angekündigt, die Kontrollen von Lebensmittelimporten erheblich zu verschärfen.
Landwirtschaftsministerin Annie Genevard kündigte an, dass in Kürze ein neues Dekret in Kraft treten werde, das sie als beispiellos bezeichnet. Der Kern der Maßnahme: Bestimmte Lebensmittel dürfen nicht mehr importiert werden, wenn sie Rückstände von chemischen Pflanzenschutzmitteln enthalten, die in der Europäischen Union verboten sind. Das Ziel ist klar: Importierte Produkte müssen denselben Gesundheits- und Umweltstandards entsprechen wie Produkte, die in Frankreich oder der gesamten EU angebaut werden.

Strengere Anforderungen für Obst und Gemüse
Mehr als ein Dutzend Produkte fallen unter die verschärften Vorschriften. Genevard erklärte in den sozialen Medien: „Melonen, Äpfel, Aprikosen, Kirschen, Erdbeeren, Trauben und Kartoffeln dürfen in Frankreich nur noch verkauft werden, wenn sie völlig frei von verbotenen Stoffen sind. Das ist fair und gerecht unseren Erzeugern gegenüber. Und es ist eine angemessene Form des Schutzes für unseren Gartenbau." Auch Produkte aus Südamerika, wie Avocados, Guaven und einige Zitrusfrüchte, dürfen künftig nur noch importiert werden, wenn sie den französischen Normen vollständig entsprechen.

Premierminister Sébastien Lecornu fügte hinzu, dass Importprodukte, in denen Rückstände von Mitteln wie Mancozeb, Glufosinat, Thiophanat-Methyl oder Carbendazim – in der EU verbotene Pflanzenschutzmittel – gefunden werden, einfach nicht mehr über die Grenze dürfen.

Laut Genevard sollen die Maßnahmen französische Erzeuger schützen, die Gesundheit der Verbraucher gewährleisten und unlauteren Wettbewerb verhindern. Sie fordert daher die Europäische Kommission auf, diese Politik auf EU-Ebene umzusetzen.

Quelle: france24.com









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