Dank eines Angebots, das geschickt auf logistische, kommerzielle und Verbrauchertrends reagiert, wächst der peruanische Obstexport stetig weiter. Im Jahr 2024 belief sich der Export von Obst und Gemüse laut dem Exportförderer PromPerú auf 5,75 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 13 % gegenüber 2023 entspricht.
Die Vereinigten Staaten blieben 2024 mit einem Anteil von 44 % am gesamten Exportwert der wichtigste Abnehmer. Die Niederlande folgten mit 21 % und spielten eine entscheidende Rolle als logistischer Knotenpunkt und Reifungszentrum für den Transit peruanischer Früchte in den Rest Europas. Spanien, das Vereinigte Königreich, Hongkong und China vervollständigten die Liste der Top-Märkte.
„Dieses Wachstum zeigt, dass unser Angebot perfekt auf die internationalen Absatzkalender und die Anforderungen des modernen Einzelhandels abgestimmt ist", so PromPerú.
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Mango
Die Mango bleibt eines der beliebtesten peruanischen Exportprodukte. Im Zeitraum 2024/25 gingen etwa 48 % des Volumens nach Europa, vor allem über die Niederlande und Spanien. Insgesamt wurden etwa 139.000 bis 140.000 Tonnen Mangos im Gesamtwert von 183 Millionen Euro exportiert. Der Durchschnittspreis lag bei 1,20 EUR pro Kilo.
Auch Nordamerika ist ein großer Absatzmarkt, wobei die USA das wichtigste Zielland sind. Darüber hinaus gab es ein bemerkenswertes Wachstum im Nahen Osten und in Asien, wo das Exportvolumen um 345 % bzw. 202 % stieg. „Peru hat sich mittlerweile als Winterlieferant von frischen Mangos für die nördliche Hemisphäre etabliert", heißt es von PromPerú.
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Mandarinen: Qualität und Vielfalt ziehen die Aufmerksamkeit auf sich
Auch die peruanische Mandarine gewinnt an Boden. Im Jahr 2025 wurden mehr als 228.000 Tonnen über die Grenze transportiert, was einem Exportwert von rund 251 Millionen Euro entspricht. Mehr als die Hälfte davon ging nach Nordamerika, was unter anderem auf Verbesserungen bei der Fruchtgröße und -qualität sowie eine stärkere Präsenz in Supermärkten zurückzuführen ist.
Innerhalb der Europäischen Union sind die Niederlande und das Vereinigte Königreich die wichtigsten Zielmärkte. Dort fällt vor allem die größere Vielfalt an Mandarinensorten auf. Darüber hinaus beginnen Mexiko und andere lateinamerikanische Länder, eine interessantere Rolle als zusätzliche Märkte zu spielen.
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Granatapfel: stabile Nachfrage, höhere Preise
Die Nachfrage nach peruanischen Granatäpfeln blieb 2025 stabil. Es wurden zwischen 28.000 und 30.000 Tonnen exportiert, mit einem geschätzten Wert von 68 bis 72 Millionen Euro. Die Niederlande bleiben hier der wichtigste europäische Knotenpunkt. Die Ernte fiel etwas geringer aus als normal, aber die Preise waren höher und lagen im Durchschnitt bei 2,38 EUR pro Kilo.
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