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Jongfresh, Niederlande:

"Mit dem Graffiti-Radieschen sprechen wir die jüngere Zielgruppe wieder an"

Es ist bereits zehn Jahre her, dass Erik de Jong von Jongfresh bei den Versuchen mit Radieschen, für die er seit Jahren einige Meter im Gewächshaus an das Züchtungsunternehmen Hazera zur Verfügung stellt, eine auffällige gesprenkelte Variante neben dem Container liegen sah. Als er daraufhin den Hauptzüchter fragte, um welche Sorte es sich handele, antwortete dieser: „Manchmal geht eben etwas schief."

© Jongfresh

Noch vor Ostern auf den Markt
Erik sah jedoch Brot in der entdeckten Sorte und fragte den Züchter, wie lange es dauern könne, bis dieses "gesprenkelte Radieschen" kommerziell vermarktet werden könne. "Das kann bis zu zehn Jahre dauern", lautete die Antwort. Da war kein Wort gelogen. Nach Jahren fortgesetzter Züchtung wurde das Graffiti-Radieschen weiter perfektioniert. Nach einem langen Weg ist die neue Sorte nun bereit für eine breitere Markteinführung. Im Januar werden die ersten kommerziellen Mengen des Graffiti-Radieschen ausgesät, um noch vor Ostern auf den Markt zu kommen.

"Damit geht ein lang ersehnter Traum in Erfüllung", freut sich Erik. "Vor ein paar Jahren haben wir auch violette Radieschen eingeführt, aber das war eher eine Weiterentwicklung. Dies ist jedoch eine Innovation ganz anderer Art, da diese Sorte © Jongfreshaus einer völlig neuen Genetik entwickelt wurde. Das ist wirklich die größte Innovation auf dem Radieschenmarkt seit Jahren!"

Digitales DNA-Profil
Erik beschreibt das Aussehen des Graffiti-Radieschens als gefleckt und gesprenkelt. "Mit seinen Streifen und Flecken sieht es ein wenig aus wie ein digitales DNA-Profil. Alles in allem ein sehr schönes und frisches Aussehen. Wir haben seit ein oder zwei Jahren in begrenztem Umfang Proben zur Verfügung, um diese neue Radieschensorte zu zeigen und zu probieren, und man kann auch sehen, dass sie eine ganz neue Gruppe von Menschen anspricht, die Lust auf etwas Neues haben."

"Und das ist genau das, was wir brauchen", so der Radieschenerzeuger weiter. "Beim Radieschenkonsum insgesamt sehen wir einen ziemlichen Überalterungstrend. Wir brauchen dringend die junge Generation, und mit diesem Produkt können wir Radieschen wirklich wieder in das Bewusstsein der jungen Leute rücken. Der Geschmack des Graffiti-Radieschens ist mild, aber mit einem starken Biss. Das macht ihn für eine breite Zielgruppe geeignet. Junge Kinder steigen aus, wenn der Geschmack zu scharf wird."

"Außerdem zeigen unsere Haltbarkeitstests, dass das Graffiti-Radieschen viel länger haltbar ist als das rote Radieschen. Dieses Radieschen behält wirklich seinen frischen, fröhlichen Charakter, und das ist wichtig im Snackgemüsegeschäft", sagt Erik. Die ersten ernsthaften Mengen werden bis Ostern verfügbar sein, und die nächsten Saatgutproduktionen werden im August/September fertig sein.

Schnelles Scale-up möglich
"Für das nächste Jahr sieht es gut aus. Wir müssen noch testen, welchen Flug das Graffiti-Radieschen nimmt, aber wir können jetzt schnell aufstocken", so der Erzeuger weiter. "Wir suchen jetzt nach den besten Vermarktungswegen, um die richtigen Supermärkte auf Programmbasis mit den richtigen Exporteuren zu bedienen. Es ist kein Produkt, das man wahllos über den Zaun wirft, also werden wir nicht auf gut Glück anbauen."

© Jongfresh

Inzwischen ist der Weihnachtsrummel bei Jongfresh wieder vorbei. "Das ist immer eine spannende Zeit, weil die Produktion nie so sehr mit dem Anstieg der Nachfrage übereinstimmt. Im Sommer bekommt man das in ein paar Tagen hin, aber im Winter ist es schwieriger zu planen", sagt Erik. Insgesamt blickt er auf ein gutes Jahr zurück. "Wir hatten einen schönen Produktionszuwachs von 10 %, aber worauf ich besonders stolz bin, ist, dass wir ein unglaublich gutes Jahr in Bezug auf die Qualität hatten. Wir konnten wirklich Fortschritte machen und die Radieschen noch einheitlicher und geschmackvoller machen. Unsere Radieschen haben in allen Bereichen qualitativ besser abgeschnitten, was die Messlatte für das nächste Jahr sehr hoch legt!"

Weitere Informationen:
Erik de Jong
Jongfresh BV
Mob: +31 (0)6-5462 8544
[email protected]
www.jongfresh.nl

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