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Endgültige Schließung des Kölner Großmarktes naht:

"Man hat uns hingehalten und immer wieder vertröstet"

In wenigen Tagen, am 31. Dezember, schließt die Stadt Köln ihren Großmarkt in Raderberg – nach mehr als 85 Jahren. Er muss dem Stadtentwicklungsprojekt „Parkstadt Süd" weichen. Es ist der Schlussstrich unter eine jahrzehntelange Debatte, die Händler stehen derweil mit dem Rücken zur Wand. „Für uns sieht es aktuell sehr schwierig aus. Ich mache mir große Sorgen", sagt Berdan Dugan (22) von der Euro Paradies Cologne GmbH gegenüber der Kölner Rundschau. "Ich weiß zurzeit nicht, wie es weitergehen soll. Denn wir haben bisher kein passendes Lager gefunden." Barbaros Avsar (60) von der BOSPORUS Handelsgesellschaft mbH sieht die Lage ähnlich. „Man hat uns jahrelang versprochen, dass in Marsdorf ein neuer Großmarkt gebaut wird und wir dorthin ziehen können. Man hat uns hingehalten und immer wieder vertröstet. Und dann hieß es plötzlich: Ihr müsst selber sehen, wie ihr klarkommt."

Im Gegensatz zu seinen Kollegen hat Norbert Heep, Inhaber des gleichnamigen Traditionsunternehmens und erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Kölner Großmarkt, bereits ein neues Zuhause gefunden, und zwar am Blumengroßmarkt in Riehl. Gleiches gilt für die gut ein Dutzend Händler am neuen Frischezentrum ABA in Gremberghoven. „Dadurch, dass wir gezwungen wurden, uns in Köln und Umgebung zu verteilen, wird es in der Stadt mehr Verkehr geben", prophezeit Heep. "Ein Gastronom oder Lebensmittelhändler konnte bisher alles, was er benötigt, auf dem Großmarkt einkaufen. Künftig muss er dafür durch die ganze Stadt fahren."

Mehr über den Kölner Großmarkt erfahren? Hier geht es zur WDR-Reportage.

Weitere Informationen:
https://www.koelner-grossmarkt.de/

Titelbild: © WDR

Erscheinungsdatum:

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