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Aktuelle Informationen über die Herausforderungen bei der Versorgung der Ananasindustrie

Ungewöhnliche Wachstumsbedingungen in wichtigen Anbaugebieten für Ananas haben zu geringeren Erträgen als üblich geführt, was sich auf die Verfügbarkeit in wichtigen Märkten weltweit auswirkt. Costa Rica, Panama und Ecuador sind drei der weltweit produktivsten und zuverlässigsten Anbaugebiete für Ananas. In dieser Saison verzeichnen jedoch alle drei Länder deutlich geringere Erträge. „In ganz Mittel- und Südamerika sehen sich die Erzeuger mit einer schwierigen und höchst ungewöhnlichen Saison konfrontiert", sagt ein Erzeuger und Versender aus Mittelamerika. „Die geringeren Erträge wirken sich auf die gesamte Branche aus, nicht nur auf einzelne Betriebe oder bestimmte Regionen."

Extreme Wetterbedingungen
Branchenbeobachtungen zeigen, dass das Ananasangebot in diesen Anbaugebieten derzeit um 15 bis 30 Prozent unter dem historischen Durchschnitt liegt, wobei es je nach Land und Woche Schwankungen gibt. Geringere Blüteraten, kleinere Früchte und ungleichmäßige Reifungsmuster haben sowohl das Erntevolumen als auch die Verpackungseffizienz verringert. Dies ist in erster Linie zurückzuführen auf:

  • Extremes und unbeständiges Wetter. Überdurchschnittlich warme Nächte und geringere Niederschlagsmengen, gefolgt von starken, unregelmäßigen Stürmen und anhaltender Bewölkung.
  • Stress für die Pflanzenphysiologie, der zu Verzögerungen bei der natürlichen Blüte und einer Einschränkung der Fruchtentwicklung führt.
  • Geringere Fruchtzahlen pro Hektar, die eine direkte Folge der wetterbedingten Bedingungen sind.
  • Geringere Vorhersehbarkeit, was es für die landwirtschaftlichen Betriebe schwieriger macht, Ernten zu planen und eine reibungslose wöchentliche Produktion zu gewährleisten.
  • „Die Wetterbedingungen in dieser Saison haben den natürlichen Wachstumszyklus gestört und zu einer deutlich geringeren Produktion in der gesamten Anbauregion geführt."

Auswirkungen auf die globalen Verbrauchermärkte
Von Costa Rica aus wird ein breiter Kundenstamm in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten sowie Märkte in Asien und Lateinamerika bedient. Alle Märkte sind von einer gewissen Verknappung betroffen. „Einzelhändler und Importeure zeigen sich im Allgemeinen sehr verständnisvoll gegenüber der Situation und erkennen an, dass die Herausforderungen in der Lieferkette branchenweit bestehen und mit Bedingungen zusammenhängen, die außerhalb der Kontrolle einzelner Erzeuger liegen."

© Zmkstudio | Dreamstime

Höhere Preise und weniger Werbeaktionen
Die Verknappung hat jedoch zu höheren Marktpreisen für mehrere Zielmärkte sowie zu weniger Werbeaktionen geführt. Es steht einfach nicht genug Volumen für Werbeaktionen zur Verfügung, und die Einzelhändler schützen die Verfügbarkeit. Höhere Preise in Verbindung mit reduzierten Werbeaktionen haben zu einem leichten Rückgang des Pro-Kopf-Verbrauchs geführt, insbesondere in Märkten, die empfindlich auf Preisänderungen reagieren. „Trotz dieser Entwicklung bleibt die Nachfrage nach Ananas stark, und Einzelhändler legen weiterhin Wert auf eine konstante Präsenz in den Regalen."

Erwarteter Zeitplan für eine Verbesserung
Eine allmähliche Erholung wird voraussichtlich Ende des zweiten Quartals bis Anfang des dritten Quartals 2026 einsetzen, da neue Felder in die Produktion gehen und sich die Wetterbedingungen voraussichtlich stabilisieren werden. Die vollständige Normalisierung könnte jedoch je nach den künftigen Klimabedingungen länger dauern. „Wir unternehmen bereits Schritte, um das Volumen wieder aufzubauen, und wir gehen davon aus, dass sich die Lieferungen stetig verbessern werden, sobald sich die natürlichen Blütezyklen wieder normalisieren", so die Quelle. „Unsere Teams arbeiten rund um die Uhr, um unsere Kunden in dieser vorübergehenden, aber schwierigen Zeit zu unterstützen."

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