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Pflanzliche Proteine positionieren Nüsse als zukünftige Fleischalternativen

Europäischer Markt für Nüsse und Trockenfrüchte expandiert

Die Nachfrage nach Trockenfrüchten und Nüssen steigt, sagt Barbara Niemans, Sekretärin des niederländischen Trockenfrüchteverbands (NZV). „Unsere Produkte werden zunehmend als gesunde Snacks oder Frühstücksnahrungsmittel angesehen. Früher galten Nüsse als zu fettreich, aber Studien zeigen, dass sie Proteine und gesunde Fette enthalten und in Maßen genossen eine gesunde Ergänzung der Ernährung sind", sagt sie.

© Dreamstime

„Der niederländische Ernährungsleitfaden empfiehlt sogar eine Handvoll ungesalzene Nüsse pro Tag", sagt sie. Auch die Nachfrage nach Samen steigt, fügt Eelco Keizer von Dipasa Europe hinzu. Das niederländische Statistikamt prognostiziert für diesen Markt bis 2030 ein jährliches Wachstum von 5 Prozent. Samen werden in Frühstückscerealien, Gesundheitsriegeln und Salaten verwendet, als Snack gegessen und in der Backwarenindustrie eingesetzt.

Kees Blokland von Nuts2 BV/Global Trading & Agency sieht auch eine Rolle für Nüsse als Fleischersatz. „Nüsse haben die gleichen Nährstoffe wie Fleisch und können helfen, zukünftige Engpässe auszugleichen. Cashewbäume beispielsweise benötigen wenig Wasser und wachsen sogar in trockenen Gebieten", erklärt er.

Das Angebot wächst parallel zur Nachfrage. Nach Angaben des International Nut & Dried Fruit Council ist die weltweite Nussproduktion von 2 Millionen Tonnen im Jahr 2004 auf 5,4 Millionen Tonnen im Jahr 2025 gestiegen, während der Verbrauch bei 5,5 Millionen Tonnen liegt. Das deutet darauf hin, dass Nüsse den Markt erreichen, und Kees geht davon aus, dass dieses Gleichgewicht bis 2030 unverändert bleiben wird. In Europa und den USA dürfte das jährliche Wachstum stabil bei 3 bis 5 Prozent bleiben, während Asien und Indien zweistellige Wachstumsraten verzeichnen.

Handelszölle stellen jedoch eine Herausforderung dar. Barbara: „Nach der Lobbyarbeit von FRUCOM scheinen die europäischen Vorschläge für Nüsse und Trockenfrüchte positiv zu sein, aber das Europäische Parlament muss noch darüber abstimmen." Kees merkt an, dass Zölle in Verbindung mit der wirtschaftlichen Lage die Importe beeinflussen. In den Vereinigten Staaten sind die Cashew-Importe in diesem Jahr um 25 % zurückgegangen, da die Verbraucher den Grundbedürfnissen Vorrang einräumen.

Auch das Klima und Naturprodukte spielen eine Rolle. Schlechte oder enttäuschende Ernten, wie beispielsweise bei türkischen Aprikosen, wirken sich auf die Verfügbarkeit und die Preise aus. Darüber hinaus stellen strengere Anforderungen der Europäischen Union und Supermärkte Herausforderungen für beispielsweise natürliche Substanzen wie Nickel in Pekannüssen dar. Dank der Bemühungen der NZV und FRUCOM will die Europäische Kommission diesen Höchstwert von 3,5 auf 10 mg/kg anheben.

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Das bedeutet, dass sich der Fokus auf die Qualität verlagert. „Die Käufer bestimmen Menge und Preis, aber die Qualitätsabteilungen haben jetzt mehr Einfluss auf Farbe, Größe und andere Merkmale, die von Ernte zu Ernte variieren", sagt Eelco.

Kees sieht diese Entwicklungen dennoch positiv. „Nüsse sind Naturprodukte, sie wachsen auf Bäumen und Sträuchern und tragen zur Verringerung der CO₂-Emissionen bei. Außerdem verbessern sich die Rückverfolgbarkeit und der verantwortungsvolle Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. In Kombination mit fairen Preisen und einer steigenden Nachfrage aus den Schwellenländern haben Nüsse und exotische Früchte eine glänzende Zukunft", schließt er. (MW)

Weitere Informationen:
Nederlandse Zuidvruchten Vereniging
Louis Pasteurlaan 6
2719 EE ZOETERMEER
Tel: +31 (0) 79 368 11 98
[email protected]
www.zuidvruchten.nl

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