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BelOrta, Belgien:

"Wenn wir es nicht richtig planen, werden wir Ende Dezember keine Bio-Birnen mehr haben"

Ein sehr unbeständiger Frühling wird sich wohl auf die bevorstehende belgische Kernobsternte auswirken. Während im konventionellen Bereich bereits von geringeren Mengen die Rede ist, scheint es, dass auch das Bio-Kernobst nicht verschont bleiben wird. "Bei den Birnen erwarten wir bis zu 30 Prozent weniger und bei den Äpfeln rechnen wir mit 40 bis 45 Prozent dessen, was durch den Junifall bereits vom Baum gefallen ist", erklärt Gunther De Vadder von BelOrta.

"Bei Birnen ist es vor allem die Conference, die vom Schorfbefall betroffen ist", fährt er fort. "Die QTee steht eigentlich sehr gut da, aber bei der Conference hat der Regen viel Schaden angerichtet. Ich denke jedoch, dass dies in ganz Europa der Fall sein wird, was vielleicht noch eine Rettung ist. Wir müssen uns gut überlegen, wie wir das in der nächsten Saison angehen wollen."

"Normalerweise wagen wir es, zu Beginn der Saison die Conference gleichzeitig mit der QTee zu verkaufen, aber ich würde jetzt zuerst die QTee vermarkten, bevor wir mit der Conference beginnen. Das ist jedenfalls der Plan. Vielleicht gibt man den Naturkostläden das Privileg, sich vom Supermarkt abzuheben und die Doyenne und andere Sorten wie Xenia, Concorde, Durendeau A. und Lucas zu vermarkten. Es ist notwendig, die Saison für Bio-Birnen zu verlängern, sonst sind wir Ende Dezember leer. Das ist auch für die Verbraucher nicht gut, denn es wird eine Lücke entstehen, bis die Ware aus Übersee eintrifft. Wir müssen den Anschluss bis zur KW 12 finden."

Bei Äpfeln ist die Situation nicht viel besser, befürchtet Gunther. "Da rechnen wir mit fast der Hälfte, was vom Baum gefallen ist. Erst vergangene Woche hatte ich Österreich am Telefon und dort fielen immer noch Äpfel von 30 mm vom Baum. Das ist sehr ungewöhnlich, aber wir können daher von deutlich weniger Jonagold sprechen. Bei anderen Sorten wie Santana ist es dagegen nicht so schlimm. Diese sind einigermaßen verschont geblieben, aber vor allem die schorfempfindlichen Sorten im Bio-Segment haben Probleme."

"Ich erwarte, dass es eine schwierige Saison werden wird. Es gibt eine Nachfrage nach Bio-Birnen und das meiste ist auch schon verkauft, aber ich muss einfach Angebot und Nachfrage in Einklang bringen. Außerdem müssen wir den Kunden verdeutlichen, dass die Äpfel und Birnen einen Platz haben werden. Qualitativ ist alles in Ordnung, aber aus ästhetischer Sicht muss man weniger perfekte Früchte akzeptieren", sagt Gunther abschließend.

Weitere Informationen:
Gunther De Vadder
BelOrta
Mechelsesteenweg 120
2860 Sint-Katelijne-Waver, Belgien
Tel: +32 155 655 291
[email protected]
www.belorta.be

Erscheinungsdatum: