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Mark Vernooij, Urfruit, Niederlande:

"Fallende Preise in Belgien wirken sich noch nicht auf die Stimmung am Birnenmarkt aus"

"Nach einer langen Periode von fast ausschließlich steigenden Preisen, gab es vorletzte Woche doch einen Preissturz bei den sortierten Früchten. In kurzer Zeit lösten sich etwa zehn Cent für die großen Kaliber der Conference-Birnen in Luft auf. Der direkte Auslöser liegt unserer Meinung nach nicht so sehr in der rückläufigen Nachfrage, sondern eher im steigenden Angebot", erklärt Mark Vernooij von Urfruit. "Zum 1. Januar 2024 betrug der Birnenbestand in den Niederlanden laut AMI-Daten 209,7 Millionen Kilo - etwa drei Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Absatz im Dezember lag drei Prozent unter dem des gleichen Zeitraums des Vorjahres."

"Vor dem Jahreswechsel war die Stimmung sehr optimistisch und viele wollten ihr Obst zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen, natürlich auch aufgrund der stetig steigenden Preise. Obst ist und bleibt jedoch verderblich, das Warten kann Auswirkungen auf den Ausschussanteil der Partie haben. Das in Kombination mit den hohen Lagerkosten führte dazu, dass immer mehr Erzeuger entschieden, im Januar einen Teil ihres Vorrats zu verkaufen", fährt Vernooij fort.

"Wir sehen täglich viele Birnen auf den Sortierbändern vorbeikommen, aber leider sehen wir auch immer öfter Birnen, die zu spät verarbeitet werden. Natürlich streben alle nach dem maximalen Ertrag für ihr Unternehmen, aber in einem Jahr wie diesem mit eigentlich schönen Preisen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle ihr Obst gut überwachen. Wie oft gesagt, eine Kühlzelle ist kein Krankenhaus. Birnen kommen nicht besser heraus, als sie hineingegangen sind", stellt Mark fest. "Die ersten Birnen der südlichen Hemisphäre kommen nächste Woche an, die Preisniveaus sind gut. Im Allgemeinen liegen diese noch ein schönes Stück über den Conference-Birnen. Wir erwarten nicht, dass diese Ankünfte direkte Auswirkungen auf die Preisgestaltung der europäischen Birnen haben werden."

"Die Sorte Lucas hat in dieser Saison alle Erwartungen übertroffen. Die Preise, die in diesem Jahr für die Lucas erzielt wurden, waren historisch hoch. Ein schöner Bonus für die Erzeuger, die in Kombination mit den Kilos, die diese Sorte pro Hektar liefert, ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielten. So wie jedes Jahr stellen wir jetzt die Linien der Lucas auf Xenia um. Wo es früher einen großen Preisunterschied gab, liegen diese Produkte in diesem Jahr preislich, erstaunlicherweise, nahe beieinander."

Der Absatz verläuft insbesondere in den Einzelhandelskanälen recht stabil. "Auf dem offenen Markt, wo man eher mit Tagespreisen arbeitet, sehen wir einige Schwankungen in der Nachfrage und im Absatz. Die Schwankungen auf dem Tagesmarkt sind hauptsächlich auf die fallenden Preise in Belgien zurückzuführen. Für die kommende Zeit scheint die Stimmung etwas zurückhaltender zu sein. Eine mögliche steigende Nachfrage aus Osteuropa könnte das ankurbeln. Sollte das nicht der Fall sein, besteht die Chance, dass der kommende Monat nicht so optimistisch sein wird als der vorherige. Für die langfristige Prognose ist es derzeit noch schwierig einzuschätzen, insbesondere die Haltbarkeit der Birnen ist eine wichtige Variable", so sagt Mark abschließend.

Weitere Informationen:
Mark Vernooij
Urfruit
Marketing 45
6921 RE Duiven, Niederlande
+31 (0)575 472 473
[email protected]
www.urfruit.nl

Erscheinungsdatum: