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Slave Spaseski von der Openica GmbH am Berliner Großmarkt

"Katastrophale Preislage bei deutschen Speisezwiebeln"

Die Vermarktung deutscher Speisekartoffeln verläuft momentan in sehr ruhigen Bahnen. "Es hat in letzter Zeit mehrfach Preiserhöhungen gegeben. Dies hat wiederum zur geringen Abgabebereitschaft bei den Bauern beigetragen. Denn man spekuliert auf weitere Preisanhebungen in den kommenden Wochen. Persönlich rechne ich auch mit einer weiteren Preiserhöhung bis Weihnachten, wobei ich auch nicht kategorisch ausschließe, dass die Schmerzgrenze langsam aber sicher erreicht ist", skizziert Slave Spaseski, Kartoffelgroßhändler am Berliner Großmarkt und Geschäftsführer der dort ansässigen Openica GmbH, auf Anfrage.

Es stünden generell weniger Speisekartoffeln für den deutschen Markt zur Verfügung, fährt der Kartoffelkaufmann fort. "Es wird zurzeit viel Ware aus Ostdeutschland sowie Niedersachsen in den osteuropäischen Raum, etwa Ungarn und Rumänien, exportiert. Dies schlägt sich entsprechend auf die Angebotslage auf den hiesigen Märkten nieder."


Slave Spaseski (2. v.l.) und Team beim Großmarktbesuch von FreshPlaza.de im Februar 2023

Bei den Speisezwiebeln sei die derzeitige Vermarktungslage Spaseski zufolge sogar noch schlimmer als bei den Kartoffeln. "Die Preise deutscher Ware sind katastrophal und liegen mitunter um 50 Prozent über Vorjahresniveau. Rote Packzwiebeln sind zuletzt erheblich angestiegen und liegen nun bei 0,70-0,80 EUR/kg im Einkauf. Qualitätsprobleme sehe ich bislang nicht, wobei wir oftmals auch gar nicht mitbekommen, wie viel bereits aussortiert wurde, bevor die Ware zu uns kommt."

Spezialitäten zu Weihnachten
Obwohl Kartoffeln und Zwiebeln eher zum festen Warenkorb gehören, darf es auch hier zu Weihnachten mal etwas ausgefallener sein. Spaseski: "Französische Schalotten finden zu Weihnachten traditionell guten Anklang. Währenddessen bieten wir auch Annabelle-Kartoffeln aus Zypern an. Es handelt sich dabei um sogenannte Winterkartoffeln, die unvergleichbar sind mit den marktüblichen Frühkartoffeln, die im Frühjahr angeboten werden. Auch die Absatzmengen sind wesentlich geringer. Dennoch ist es für uns eine tolle Ergänzung unseres Sortiments und wir versuchen, die Saison bis zum Start der eigentlichen zyprischen Frühkartoffelernte im März/April durchzuziehen."

Auch Süßkartoffeln und Knoblauch seien am Stand der Openica GmbH vorzufinden. "Die Verkaufsmengen bei Süßkartoffeln nehmen von Jahr zu Jahr zu. Obwohl das Knollengemüse mittlerweile auch in Deutschland angebaut wird, setzen wir hauptsächlich auf Beauregard und Covington aus den USA sowie Ägypten. Letzteres Herkunftsland dominiert momentan das Marktgeschehen." Abgerundet wird das Angebotsspektrum des Großhandelsunternehmens durch Knoblauch in verschiedensten Varianten. "Den frischen Knoblauch beziehen wir nach wie vor aus den Niederlanden, während der getrocknete Knoblauch in 5kg-Gebinden entweder aus China oder Spanien stammt. Französische Ware wird uns zwar hin und wieder offeriert, ist jedoch leider zu hochpreisig", sagt Spaseski abschließend.

Weitere Informationen:
Slave Spaseski
Openica GmbH Kartoffeln & Zwiebeln
Großmarkt Berlin
Telefon: +49 30 390 392 71
Telefax: +49 30 390 392 73
E-Mail: info@openica.de
www.openica.de