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Ive Lambert von Starfruit aus Belgien:

"Versorgungsschwierigkeiten von Exoten aufgrund extremer Wetterbedingungen"

Die extremen Wetterbedingungen in vielen Teilen der Welt führen dazu, dass die Versorgung mit exotischen Produkten derzeit stark gestört ist. Ive Lambert von Starfruit sagt dazu. "Wir haben noch Glück, dass Juli und August traditionell ruhigere Monate sind, denn das Angebot ist sehr schlecht."

© Starfruit Company

Nach Angaben des belgischen Importeurs betreffen diese Probleme derzeit das gesamte Spektrum exotischer Früchte. "Avocados, die eigentlich nicht mehr als exotisch bezeichnet werden, kommen derzeit aus Peru und Südafrika, aber auch diese Mengen sind sehr gering. Wegen der schlechten Preise werden wesentlich weniger hierher geschickt. Infolgedessen steigen die Preise jetzt allerdings an. Der Absatz von Avocados ist im Allgemeinen trotzdem recht stabil, aber auch das wird jetzt weniger verkauft, weil viele Leute im Urlaub sind."

"Wenn man jedoch weiter schaut, sieht man, dass das Angebot an Feigen sehr gering ist. Papayas werden immer noch wenig angeboten und auch Limetten sind deutlich weniger verfügbar, sodass die Preise für alle diese Produkte in die Höhe schießen", erklärt Ive. "Das Angebot an Passionsfrüchten war auch lange Zeit sehr bescheiden, aber jetzt kommt langsam etwas mehr aus Kolumbien herein. Das einzige Produkt, das im Moment einigermaßen stabil ist, sind Mangos. Das liegt daran, dass es Angebot aus verschiedenen Herkunftsländern gibt, aber selbst bei den per Luftfracht transportierten Mangos aus Vietnam gibt es Probleme. Schwere Regenfälle haben die Produktion dort ernsthaft gestört. Das macht den Verkauf von exotischen Früchten nicht einfacher, denn die Verbraucher achten in dieser Zeit auf ihren Geldbeutel, und wenn die Preise dann so steigen, sind die exotischen Früchte das Kind, das die Rechnung bezahlt."

In 25 Jahren nicht mitgemacht
Folglich sieht der Spezialist auch in den kommenden Wochen keine Besserung. "Wir machen zum Beispiel auch viel mit Bohnen aus Kenia. Nur ist es dort im Moment auch ein Drama. Weil sie eine sehr lange Trockenperiode hatten, gefolgt von starken Regenfällen in kurzer Zeit, ist die Produktion zum Stillstand gekommen. Infolgedessen ist auch hier das Angebot sehr begrenzt. Ich habe in den letzten 25 Jahren kein so mageres Angebot gesehen. Wir gehen davon aus, dass sich das Angebot ab Woche 31 stabilisieren wird, aber bis dahin werden es noch zwei bis drei schwierige Wochen werden."

Es ist ein Trend, den Ive in diesen Zeiten immer häufiger beobachtet. "Die Wetterbedingungen machen es in vielen Gebieten einfach schwierig. In Ägypten war die Saison früher vorbei. Zu heiß. In Marokko war die Saison früher vorbei. Zu heiß. Spanien hat es sehr schwer. Zu heiß. Frankreich hat wegen des Wetters keine gute Produktion und auch unsere eigene Produktion ist wegen des langen, kalten Frühlings sehr enttäuschend."

"Ich vermute, dass es mit den verrückten Sprüngen des Wetters in der Zukunft nur noch schwieriger werden wird. Wenn man sich zum Beispiel die kommende spanische Mangosaison ansieht. Ich erwarte, dass diese dramatisch sein wird. Dort ist es jetzt brütend heiß. Wegen des Stresses hängen schon jetzt weniger Früchte an den Bäumen. Und was an den Bäumen hängt, wächst nicht, weil sie nicht genug Wasser bekommen. Letztes Jahr hatten wir bereits kleine Kaliber, aber ich erwarte, dass sie in der nächsten Saison nur noch kleiner werden", so Ive abschließend.

Weitere Informationen:
Ive Lambert
Starfruit
Werkhuizenkaai 112
Brüssel - Belgien
+32 (0)2242 0876
[email protected]
www.groupadw.be/starfruit

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