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Christian Steep von der Bavaria Saat Vertriebs GmbH:

"Speiselagerkartoffel Uta bleibt farb- und qualitätsstabil bis Ende Mai"

Die Bavaria Saat Vertriebs GmbH präsentiert zwei neue Sorten für die Neuzulassung in 2023, nämlich Jutta und Uta. "Bei der Jutta handelt es sich um eine Speisefrühkartoffel in der Reifegruppe I, die nach etwa 110 Tagen festschalig gerodet werden kann. Sie punktet mit einem guten Knollenansatz und einer anteilig hohen Sortierung in der Marktware von 35-65 mm. Die ovale und gelbfleischige Sorte hat dabei eine nur geringe Neigung zur Kochnachdunklung und Rohbreiverfärbung bei einem Stärkegehalt von ca. 13 Prozent, weshalb sie sicherlich auch in der Verarbeitungsindustrie ihren Platz finden wird", kommentiert Christian Steep, Verkaufsleiter beim Unternehmen.

Er weist außerdem auch auf die ausgezeichneten Resistenzen der bereits vorgekeimten Jutta hin. "Sie besitzt eine geringe Neigung zu Kochnachdunklung sowie eine gute Schorf- und Y-Virusresistenz. Außerdem haben wir im Versuchsanbau feststellen können, das sie in den Frühanbaugebieten Europas einsetzbar ist", fährt Steep fort.


Die beiden Sorten 90 Tage nach der Pflanzung. Es wurden jeweils drei Stauden aufgelegt. Jutta ist eine Kreuzung aus dem Vater Sevim und der Mutter Tessa, die Uta entstand aus dem Vater Ivetta und der Mutter Queen Anne. Die Uta hat zudem eine breite Nematodenresistenz Ro 1,3,5 Pa 2,3.

Farb- und qualitätsstabil bis Ende Mai
Die zweite Sorteninnovation namens Uta wurde nicht vorgekeimt und gehört zur Reifegruppe I. Steep: "Sie besticht durch ihren guten Ansatz und ihr gleichmäßiges Bild, weshalb sie einen sehr hohen Marktwarenertrag erzielen wird. Darüber hinaus hat sie eine runde Knollenform und tiefgelbes Fleisch im Kochtyp A. Was aber besonders für die Sorte spricht, ist die geringe Neigung zur Kochnachdunklung, Rohbreiverfärbung sowie zu Knolleninnenmängeln. Sie eignet sich vor allem für Anbauregionen, in den Probleme mit Nematoden vorherrschen, da sie nicht empfindlich ist und nicht zeichnet."


Christian Steep (hier auf der Fruit Logistica 2023) vertritt das bayerische Züchtungsunternehmen im norddeutschen Raum.

Ähnlich wie Jutta zeichne sich Uta durch eine breite Nematodenresistenz aus, heißt es weiter. "Uta ist eine Speiselagerkartoffel, die sich durch ihre Lagerfähigkeit auszeichnet. Aufgrund ihrer guten Keimruhe kann sie im Kühllager bei 5 °C problemlos bis Ende Mai oder bestenfalls sogar Mitte Juni gelagert werden. Sie weist dabei auch am Ende der Lagerung eine äußerst stabile Farbe und Qualität auf", weist Steep auf das Vermarktungspotenzial im späten Bereich hin.

Die Kartoffel kann keine Temperaturen über 32 °C über mehrere Tage vertragen. In diesen Ländern schneiden insbesondere Sorten mit einer kürzeren Vegetation, sprich die Reifegruppen I und II sehr gut ab. "Wenn diese Temperaturen längerfristig auf uns zukommen, wird der hiesige Kartoffelanbau sich einschränken müssen. Zudem könnte es auch dazu führen, dass die Sorten mit einer Vegetationszeit von 150 Tagen und länger sowie einem höheren Ertragspotenzial schlussendlich vielleicht in andere Regionen verlagert werden müssen", heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
Christian Steep
Bavaria Saat Vertriebs GmbH
Schloßplatz 1
86562 Oberarnbach
Tel.: +49 5825 985837
Fax.: +49 5825 985843
[email protected]
www.bavaria-saat.de