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Mohamed Marawan, Sarafruit, Polen:

"Polen kann Vorreiter bei Clubsorten werden"

Der Apfelhandel zwischen Polen und Ägypten ist recht unzuverlässig, daher ist es besser, sich auf die Kunden zu konzentrieren, zu denen man eine gute Beziehung hat", sagt Mohamed Marawan, Inhaber von Sarafruit. "Es gibt immer Herausforderungen in diesem Sektor, aber wir exportieren immer noch Äpfel nach Ägypten, insbesondere an unsere langjährigen Kunden. Leider mussten wir einige andere Kunden aufgeben - entweder weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlt haben oder weil die ägyptischen Banken ihre Zahlungen blockiert haben. Alternativ dazu exportieren wir unsere Äpfel auch nach Indien, Spanien und Italien. Aber wirklich nichts kann den ägyptischen Markt ersetzen, vor allem wenn man sich die Mengen an Äpfeln ansieht, die wir früher jede Woche nach Ägypten geliefert haben."

Nach all dieser Zeit weigert sich Marawan, den ägyptischen Markt aufzugeben, denn er war schon immer das Ziel für einen Großteil seiner Lieferungen. "Auch im nächsten Jahr wird Ägypten unser Hauptmarkt bleiben. Wir versuchen jedoch immer, so offen und ehrlich wie möglich über die Herausforderungen zu sprechen. Ich hoffe, dass im nächsten Jahr die Probleme mit den Bankvorschriften in Ägypten endlich gelöst werden. Wir werden es auf jeden Fall lautstark feiern, sobald sich der Handel mit Ägypten wieder normalisiert hat. Dieser Markt ist so unglaublich wichtig für uns."

Club-Sorten werden immer beliebter und Marawan ist davon überzeugt, dass Polen bei den Club-Sorten in Europa führend werden könnte. "Ich denke, dass es in ein paar Jahren so weit sein wird. Wenn man die Zahlen mit denen von vor sieben Jahren vergleicht, dann zeigt sich, dass sich der polnische Apfelsektor rasant entwickelt. Ich denke, in ein paar Jahren werden wir bei den Clubsorten in Europa an der Spitze stehen. Polen wird in ganz Europa wettbewerbsfähig sein. Schauen Sie sich nur unseren Ruf bei den Nicht-Clubsorten an: Ich höre von Kunden, dass unser Gala der beste Gala ist, den man in Europa finden kann. Wir freuen uns schon auf die kommenden Jahre."

Die hohen Energiepreise haben so manchen Apfelproduzenten nervös gemacht. Laut Marawan fängt alles damit an, in Industrieäpfel zu investieren und dann das Klasse-I-Segment auszubauen. "Industrieäpfel werden immer gebraucht werden. Daher muss die polnische Regierung in Verarbeitungsanlagen investieren, denn wir müssen diesen Sektor entwickeln, um den Erzeugern genügend Geld zu garantieren. Erst dann kann der Industrieapfel dazu beitragen, dass das Wachstum der Klasse I Wirklichkeit wird, denn zuerst müssen die Anbaukosten gedeckt werden", sagt er abschließend. 

Weitere Informationen:
Mohamed Marawan
Sarafruit
Tel: +48 537 935 155 (Polen)
[email protected] 
www.sarafruit.eu 

Erscheinungsdatum: