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10 Jahre Packnatur® Buchenholznetze bei Ja! Natürlich

"Gesetzliche Regularien und stärkeres Bewusstsein beim Konsumenten schaffen weiteres Potenzial"

Vor genau 10 Jahren sind die ersten Packnatur® Netzverpackungen des VPZ Verpackungszentrum aus Lenzing Modal Color Buchenholzfasern für Kartoffeln, Zwiebeln, rote Rüben und schwarzen Rettich für die Marke Ja! Natürlich der REWE Group in Österreich in den Handel gekommen. Die Bio-Konsument*innen waren begeistert und die REWE Group generierte bei Markteinführung innerhalb weniger Stunden mehrere hundert Likes auf Social Media. Ein Erfolgsmodell für Green Packaging war geboren.
In einer gemeinsamen Anstrengung der Firmen Lenzing (Faserhersteller), Borckenstein (Spinnerei), EOM Erzeugerorganisation Marchfeldgemüse (Abpackbetrieb für Bio-Gemüse), Henning (Netzproduktion) und VPZ Verpackungszentrum konnte nach 2-jähriger Entwicklungszeit der österreichischen REWE Group ein 100%iger Ersatz für das den Markt fast zur Gänze dominierende Plastiknetz angeboten und damit eine Weltneuheit entwickelt werden, die heute international reüssiert und eine hohe Wertschöpfung für Österreich generiert.

Bio passt zu Österreich und hat Vorbildwirkung. Das zeigt die österreichische REWE Group, die vor mehr als 20 Jahren Ja! Natürlich, Europas erste Biomarke entwickelt hat ebenso vor, wie die Lenzing AG, Weltmarktführer ökologischer Cellulosefaserproduktion. Zum Einsatz kommt heimisches Buchenholz aus der Durchforstung zertifizierter Wälder. Das VPZ forscht seit mehr als 30 Jahren aus Überzeugung an biogenen Verpackungen und konnte mit dieser innovativen Verpackungsidee in den letzten Jahren einen mehrfach ausgezeichneten Industriebetrieb in Neudau in der Oststeiermark aufbauen.

Angenehme Haptik und Schonung der Produkte
„Ja! Natürlich begeisterte diese Philosophie und wir teilen hier ein gemeinsames großes Anliegen. Vor über zehn Jahren, lange bevor der Begriff „Green Packaging“ in aller Munde war, hat Ja! Natürlich begonnen, Verpackung, wo immer möglich, wegzulassen und wo notwendig durch umweltfreundlichere Alternativen zu ersetzen. Eines der besten Beispiele für eine ökologische Verpackungsalternative ist das innovative, kompostierbare Zellulosenetz, welches rasch für die Verpackung von Zitrusfrüchten, Erdäpfeln und Zwiebeln bis hin zum schwarzen Rettich bei Ja! Natürlich eingesetzt wurde und hier nach wie vor im Einsatz ist", sagt Dr. Andreas Steidl, Geschäftsführer Ja! Natürlich GmbH, zurückblickend.

Die Vorteile des Zellulosenetzes liegen gemäß Steidl aber nicht allein in ihrer Ökologie, sondern in der angenehmen Haptik und Schonung der Produkte. "Besonders bei Zitrusfrüchten ist dieser Aspekt für Ja! Natürlich von besonderer Relevanz. Denn bei Zitrusfrüchten darf keine Oberflächenkonservierung der Früchte erfolgen, um Schimmelbildung bzw. einen frühzeitigen Verderb hintanzuhalten. Die nachhaltigen Zellulosenetze sind diesbezüglich besonders schonend und daher damals wie heute eine perfekte Alternative zu Verpackungsmaterial aus Kunststoff. Und wenn wir uns für die Zukunft auch noch etwas wünschen dürfen, wäre dies eine kompostierbare Lösung für den Verschluss des Netzes statt der Metallklammer.“

„Als die Lenzing AG vor vielen Jahren in enger Zusammenarbeit mit  VPZ/Packnatur® mit der Entwicklung kompostierbarer Obst- und Gemüsenetze begonnen hat, hätte niemand vermutet, dass sich diese Anwendung derart erfolgreich entwickeln würde. Heute ist LENZING™ for Packaging für die Lenzing ein etabliertes Segment und leistet einen wichtigen und stetig wachsenden Beitrag zur Diversifizierung des Lenzing Anwendungsportfolios. Gerade in Zeiten, in denen die Textilbranche, durch diverse Krisen großen Unsicherheiten und einer rückläufigen Nachfrage unterliegt, freuen wir uns umso mehr über das gemeinsame Wachstum mit VPZ/Packnatur®", so Georg Raffael Spindler der Lenzing AG.

Stärkeres Bewusstsein seitens des Konsumenten
Für die Zukunft erwarte er weiterhin eine stark steigende Nachfrage nach ökologisch nachhaltigen Netzen. Spindler: "Dies begründet sich einerseits durch die sich veränderten gesetzlichen Regularien wie z.B. zuletzt in Frankreich (beschleunigte Single-Use-Plastic-Directive), andererseits aber auch durch stärkeres Bewusstsein seitens des Konsumenten. Beide Faktoren werden weiterhin zu einem Umdenken bei den Supermärkten/Herstellern führen. Ich und die gesamte Lenzing AG freuen uns auf die weitere enge Zusammenarbeit mit VPZ sowie die vielen Erfolgsgeschichten die die Marke Packnatur® in Zukunft garantiert noch schreiben wird.“

DI Herbert Bucher, Geschäftsführer der Erzeugerorganisation Marchfeldgemüse weist auf die Relevanz einer umfassenden Kooperationsarbeit hin. "Uns ist wichtig, dass wir jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner an unserer Seite haben, der uns unterstützt, die Anforderungen unserer Kunden umzusetzen. Eine innovative Verpackung ist unverzichtbar für die Vermarktung unserer Gemüseprodukte. In einem sehr schnelllebigen Geschäftsumfeld brauchen wir kurze Wege vom Entstehen einer Idee bis zur fertigen Verpackung. Das Team von Packnatur unterstützt uns kompetent und lösungsorientiert sowie mit dem nötigen Blick auf die wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Ich freue mich auf viele weitere Jahre der konstruktiven Zusammenarbeit und wünsche unseren Partnern alles Gute!“

Aufbau einer industriellen Produktion
Manfred Kern hat als Geschäftsführer der Borckenstein GmbH das geeignete Garnprofil für Packnatur erstellt und ist heute Geschäftsführer des Packnatur Produktionsbetriebes in Neudau. „Als Firmengründer Helmut Meininger vor mehr als 20 Jahren mit dieser Idee auf mich zukam, habe ich sie als damaliger Vorstand der Spinnerei Borckenstein sehr interessant gefunden und gemeinsam mit dem Faserproduzenten Lenzing ein geeignetes Garn entwickelt. Die Idee hat sich durchgesetzt; als das Marktpotenzial gereift ist und die Nachfrage entsprechend groß wurde, fiel die gemeinsame Entscheidung eine industrielle Produktion aufzubauen", sagt er.

"Es hat sich dafür der Standort Neudau angeboten, da nach der Schließung der Firma Borckenstein Mitarbeiter mit textilen Kenntnissen zur Verfügung standen. Innerhalb von knapp vier Jahren nach Start der Produktion ging 2022 die dritte Ausbaustufe in Betrieb. Die vierte Produktionshalle wird voraussichtlich Mitte 2023 in Betrieb genommen. Als Obmann der Textilindustrie der WKÖ freut es mich auch sehr, dass sich hier für die Textilindustrie ein neuer Anwendungsbereich eröffnet hat, und damit neue Arbeitsplätze durch innovative Investments geschaffen wurden.“

Weitere Informationen:
https://www.lenzing.com/de/ 
http://eom.at/    
https://www.janatuerlich.at/ 
www.vpz.at 


Erscheinungsdatum:



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