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Carmina Suriano, Vorstandsvorsitzende der OP Terre della Luce.

"Verringerung der Anbaufläche und Investitionen in Anbautechnik und Sorten"

Die Terre della Luce, eine Erzeugergenossenschaft im süditalienischen Basilicata, blickt nun auf das vergangene Jahr zurück sowie nach vorne. Vorstandsvorsitzende Carmela Suriano und Verkaufsleiter Alberto De Vincenzis berichtet unter anderem über die Preissteigerungen und die Unsicherheit um Tagesgeschäft.


Carmina Suriano, Vorstandsvorsitzende der OP Terre della Luce. 

"Wir haben dieses Jahr zwar 14% mehr Volumen vermarkten können, dennoch verzeichnen wir 7% weniger Umsatz. Die Nachfrage nach unseren Produkten war sortimentsübergreifend etwas niedriger als sonst und die Preise lagen ebenfalls unter Vorjahresniveau. Wichtigste Zusatzkosten für unsere Erzeuger zeigten sich insbesondere bei den Löhnen, Energie, Dünger und Saatgut."

"Was konkrete Prognosen angeht, so tun wir uns in diesen Zeiten wirtschaftlicher Krisen äußerst schwer. Wir werden uns dennoch weiterhin dafür einsetzen unsere Mitglieder wo möglich zu unterstützen, zu innovieren und den Markt nach wie vor mit hochwertigen Produkten zu beliefern. Wir hoffen, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine baldmöglichst beendet wird und dass die sozial-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder verbessern."


Marimbella-Erdbeeren werden unter der Marke Happy Berry gehandelt. 

Terre della Luce widmet sich hauptsächlich dem Anbau von Erdbeeren, die etwa die Hälfte des gesamten Produktionsvolumens und etwa 70% des Gesamtumsatzes ausmachen. "Für 2022/23 haben unsere Erzeuger ihre Anbaufläche erheblich verringert und gleichzeitig in neue Anbautechnik und Sorten investiert. Man setzt zudem auf nachhaltiges Ressourcenmanagement, effiziente Personalverwaltung und die Verlängerung der Vermarktungssaison", so De Vincenzis. "Sowohl im Freiland als auch im Substratanbau werden neuartige Anbauverfahren mit einer geringen Umweltbelastung angewandt, weshalb man den Markt mittlerweile über 6 Monate im Jahr mit qualitativ hochwertigen Erdbeeren beliefern kann."

Die genossenschaftlich erzeugten Erdbeeren benötigen nur wenige Kältestunden und können somit bereits Anfang November geerntet und vermarktet werden. "Aktuell ernten wir die Sorte NSG 203 - Marimbella®, die etwa 15 Prozent unserer Anbaufläche umfasst", fährt De Vincenzis fort. "Mit diesem Pflanzentyp sind wir in der Lage früher in die Saison zu starten. Im Januar beginnen wir dann mit der Ernte der frischen Pflanzen die bis in den Juni hinein durchgezogen wird. Durch verschiedenste Sorten und Pflanztypen können wir kontinuierlich hochwertige Früchte anbieten, weshalb wir einen treuen Kundenstamm und zufriedene Käuferschicht aufgebaut haben. Unsere Erzeuger bemühen sich um die stetige Optimierung des Angebotsspektrums, indem sie neue frühe und hochwertige Sorten ins Portfolio aufnehmen und neue Anbautechnik anwenden."

Weitere Informationen:
O.P. Terre della Luce Soc. Coop. Agricola
Via San Maurizio, 60 
75025 Policoro (MT)
(+39) 0835 18.52.977
info@terredellaluce.it 
www.terredellaluce.it  


Erscheinungsdatum:



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