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Oliver Wanner von der Giovanelli Fruchtimport AG zum Import von Litschis und tropischen Avocados

"Litschis sind ein Saisonartikel schlechthin und werden nur zwischen November und Februar vermarktet"

In der KW 49 wurden die ersten madegassischen Litschis der diesjährigen Saison verladen. "Wir beobachten einen normalen Saisonauftakt, ähnlich wie in anderen Jahren. Auch die vorhandenen Mengen sind im normalen Rahmen. Aufgrund der Inflation und weiterhin hohen Frachtraten liegen die Preise allerdings über Vorjahresniveau, obwohl die Frachtkosten ihren Peak bereits überschritten haben", resümiert Oliver Wanner, Ein- und Verkäufer der Giovanelli Fruchtimport AG.

Die Litschi-Kampagne startete auch in diesem Jahr mit südafrikanischer Flugware in der KW 46 bis 49. "Die Angebotslage war recht gut, die Nachfrage war dennoch etwas beschränkt, da höherpreisige Produkte momentan etwas weniger im Fokus des Verbrauchers stehen. Das hat man dann auch bemerkt, in dem gewisse Partien nicht vermarktet werden konnten." 

Madegassische Schiffsware ist etwa 40-50 Prozent günstiger als Flugware aus Südafrika.

Die madegassische Schiffsware wird in der Regel bis Anfang Januar vermarktet, danach geht es weiter mit der zweiten Hälfte der südafrikanischen Saison. Beendet wird die Litschi-Kampagne traditionell mit Ware aus Mexiko. Wanner: "Die madegassische Saison ist relativ kurz, da die Ware innerhalb von 10 Tagen geerntet wird. Litschis sind außerdem ein Saisonartikel schlechthin und werden nur zwischen November und Februar vermarktet. Bis vor einigen Jahren haben wir Litschis auch nach den Weihnachtsfeiertagen gut verkaufen können, diese Zeiten sind mittlerweile vorbei. Generell ist der Marktanteil von Litschis auch eher rückläufig, nicht nur in der Schweiz sondern europaweit."

Oliver Wanner (l) und Christoph Kilp auf dem diesjährigen Berry Congress. 

Qualitätseinbußen bei tropischen Avocados
Gleichzeitig läuft auch die Vermarktung tropischer Avocados der Sorte Semil auf Hochtouren, fährt Wanner fort. Die Früchte stammen aus der Dominikanischen Republik und werden in der Regel von Oktober bis in den Februar hinein gehandelt. "Leider kämpfen wir in diesem Jahr mit Qualitätseinbußen, in dem die innere Frucht während der Verschiffung zügig schwarz wird. Auch die Nachfrage im LEH lässt dieses Jahr ein wenig nach. Nichtsdestotrotz ist der Marktanteil tropischer Avocados in der Schweiz relativ groß und stabil, dies im Gegensatz zum europäischen Ausland, wo die Frucht nach wie vor einen ergänzenden Charakter hat." Außer der Semil wird im späteren Bereich auch die Sorte Carla gehandelt, heißt es weiter.


Tropische Avocados der Sorte Semil

Außer der Dominikanischen Republik werden die tropischen Avocados auch in anderen Herkunftsländern, etwa Brasilien, Kolumbien, Florida und Spanien kultiviert. "Für den Export nach Europa eignet sich bislang aber nur die Ware aus der Dominikanischen Republik", so Wanner abschließend.

Weitere Informationen:
Oliver Wanner
Giovanelli Fruchtimport AG
Schaffhauserstrasse 200
CH-8500 Frauenfeld
P +41 52 728 09 09
info@giovanelli.ch  
www.giovanelli.ch  


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