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BLE KW 48:

'Trauben-Importe aus Peru gewannen an Bedeutung'

Die italienischen Tafeltrauben dominierten zwar noch das Geschehen, ihre Präsenz schränkte sich dem Saisonstand entsprechend aber ein. Mancherorts nutzten die Händler die begrenzte Verfügbarkeit, um Verteuerungen durchzusetzen. Auch die Relevanz türkischer Sultana und Crimson Seedless verminderte sich laut BLE spürbar. Spanische Aledo, griechische Thompson Seedless und französische Alphonse Lavallée kamen über einen ergänzenden Status nicht hinaus.



Insgesamt genügte die Versorgung, um den Bedarf zu decken. Überzeugte die Qualität, konnten die bisherigen Notierungen ihr Niveau halten. Die Importe aus Peru gewannen an Bedeutung: Red
Globe, Crimson Seedless und Sweet Saphire waren einige Varietäten, auf die zurückgegriffen werden konnte. Die Früchte waren jedoch noch relativ teuer, weshalb sie nur auf eine geringe Beachtung stießen. Dies traf auch auf die brasilianischen Produkte zu, welche summa summarum einen komplettierenden Charakter hatten.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Markt- und Preisbericht.

Äpfel
Das Sortiment stellte sich unverändert dar: Einheimische Offerten herrschten vor. Von der Menge her folgten italienische und französische Produkte. Anlieferungen aus Belgien, Polen und den Niederlanden hatten ergänzenden Charakter. Der Bedarf war nicht besonders stark ausgeprägt. Weihnachtsäpfel, meist Red Chief, wurden in Berlin und Hamburg von den Kunden gerne mitgenommen.

Birnen
Italienische Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ dominierten vor türkischen Santa Maria. Aus den Niederlanden stammten vorrangig Gute Luise und Conference. Inländische Conference, Alexander Lucas und Gute Luise komplettierten die Geschäfte. Der Handel verlief unaufgeregt: Die Verfügbarkeit genügte leicht, um das Interesse problemlos zu stillen.

Orangen
Spanische Navelina so weit das Auge reichte: Sie prägten offensichtlich das Geschehen und drängten die anderen Varietäten und Herkünfte an den Rand. Aus Südafrika standen noch Valencia Late, Midknight und Delta Seedless bereit, die vorrangig für die Saftproduktion gekauft wurden. Ihre Präsenz schränkte sich ein, ganz dem Saisonstand entsprechend.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Im Bereich der Clementinen herrschten spanische Anlieferungen vor. Punktuell wurden sie von wenigen italienischen und marokkanischen Abladungen flankiert. Die herbstliche Witterung hatte das Interesse verstärkt. Auch der näher rückende Nikolaustag verbesserte offensichtlich die Unterbringungsmöglichkeiten.

Zitronen
Spanische Partien herrschten vor. Von der Bedeutung her folgte türkische Importe. Zuflüsse aus Italien und Griechenland ergänzten das Geschehen. Infolge der Erkältungswelle und des nasskalten Wetters verstärkte sich die Nachfrage. Die Notierungen tendierten aber nicht generell nach oben.

Bananen
Angebot und Nachfrage hielten sich in den meisten Fällen die Waage. Hinsichtlich der Notierungen waren kaum Veränderungen auszumachen. Lediglich in Köln verzeichnete man bei den Zweitmarken aus Panama und Costa Rica Vergünstigungen.

Blumenkohl
Französische und italienische Artikel überwogen vor spanischen und belgischen. Niederländische Partien verschwanden fast gänzlich aus dem Sortiment. Die Saison einheimischer Chargen endete mit dem Verkauf der letzten Erzeugnisse.

Salate
Eissalate stammten ausschließlich aus Spanien. Ihre Unterbringung verlief in einem ruhigen Rahmen. Das Angebot genügte, um den Bedarf zu decken. Die Preise blieben größtenteils stabil, tendierten verschiedentlich infolge eines zu umfangreichen Sortimentes aber auch abwärts.

Gurken
Spanische Schlangengurken dominierten, aus Belgien, Marokko und den Niederlanden kamen nur geringfügige Abladungen. Die spanischen Offerten nutzten in Berlin ihre monopolartige Stellung und verteuerten sich. In Köln wurden sie zunächst günstiger, ehe zum Wochenende hin die Preise wieder anstiegen.

Tomaten
Es konnte auf ein breitgefächertes Angebot zugegriffen werden, in dem niederländische und belgische Offerten überwogen. Anlieferungen aus Marokko und Spanien folgten von der Bedeutung her. Türkische und italienische Chargen hatten eher ergänzenden Charakter. In Frankfurt trafen erste tunesische Kirschtomaten ein, die 12,‑ € je 3 kg kosteten.

Gemüsepaprika
Spanische Abladungen herrschten vor. Begleitet wurden sie von türkischen und marokkanischen Importen, die aber jeweils nur in den Farben rot und grün zur Verfügung standen. Niederländische Offerten hatten sich im Wochenverlauf aus der Vermarktung verabschiedet.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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