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Pierre Gélébart, Prince der Bretagne:

"Rückgang der französischen Zwiebelbestände hält Schritt mit der aktuellen Marktlage"

Der französische Zwiebelanbau wurde im letzten Sommer durch die Trockenheit beeinträchtigt, was zu einem erheblichen Rückgang der Zwiebelmengen führte. "Wie die meisten anderen europäischen Erzeuger haben auch wir unter den Hitzewellen des letzten Sommers gelitten", erklärt Pierre Gélébart, Produktmanager bei Prince de Bretagne in Frankreich. "Infolgedessen ging die Zahl der Zwiebelchargen um 30 Prozent zurück. Das bedeutet, dass die Zahl der Zwiebelchargen noch geringer ist, als wir erwartet haben."

Abgesehen von dem Rückgang der Zahl der Zwiebelchargen ist die Saison 2022-2023 auch durch einen Mangel an großformatigen Zwiebeln gekennzeichnet. Eine solche Konstellation ist für die Vermarktung der berühmten Zwiebeln mit der g.U. Roscoff recht problematisch. "Die Roscoff-Zwiebeln können nur geflochten werden, wenn sie groß genug sind. Da wir aber überwiegend kleine Größen haben, werden wir in diesem Jahr weniger geflochtene Zwiebeln anbieten können."


Foto: L'Oeil de Paco

Vorteil
Auf den ersten Blick scheint die Situation kompliziert zu sein, aber eine geringere Anzahl der Zwiebelchargen in einem Kontext, in dem die Kosten steigen und die Kaufkraft der Verbraucher sinkt, könnte auch ein "Segen" sein. "Der Anbau von Roscoff-Zwiebeln ist sehr arbeitsintensiv", erklärt Pierre Gélébart. "Die Zwiebeln werden gereinigt, abgemessen und dann von Hand geflochten. Der Anstieg der Arbeitskosten hat zwangsläufig dazu geführt, dass die Produkte für die Verbraucher teurer geworden sind, da auch ihre Kaufkraft deutlich gesunken ist. Mit der gleichen Anzahl von Zwiebeln wie im letzten Jahr hätten wir nicht alles verkaufen können und die Preise wären gesunken. In diesem Jahr war es uns aufgrund des Mangels an Erzeugnissen möglich, auch in diesem schwierigen Umfeld regelmäßig zu verkaufen. Wir denken also, dass die Erzeuger in der Lage sein werden, alle ihre Zwiebeln zu verkaufen, ohne vorher ihre Preise senken zu müssen."

So werden unsere Zwiebelzöpfe derzeit zu höheren Preisen zwischen 3,50 Euro und 5 Euro verkauft. Diese Preise können weiter steigen, ohne Kunden zu verlieren. "Wir werden nicht alles kompensieren können, aber wir sind schon froh, wenn wir am Ende alle Chargen verkaufen können. Für den Rest der Saison sieht es vielversprechend aus, zumal wir kurz vor den Festtagen stehen, einer Zeit, in der normalerweise hochwertige Produkte wie die Zwiebeln mit g.U. aus Roscoff bevorzugt werden."


Foto: L'Oeil de Paco

Der Zwiebelzopf wurde weiterentwickelt, um die Anforderungen des französischen AGEC-Gesetzes zu erfüllen
In diesem Jahr ist Prince de Bretagne stolz darauf, einen Zwiebelzopf aus 100 Prozent umweltfreundlichen Materialien zu präsentieren. "Der Zwiebelzopf ist eine große Veränderung gegenüber dem letzten Jahr. Unsere neuen Verpackungen entsprechen nun vollständig den Anforderungen des französischen AGEC-Gesetzes, das die Verwendung von Plastik in Verpackungen verbietet. Das Zwiebelgeflecht ist mit Leinen gebunden, das Netz und die Etiketten sind aus Zellulose bzw. Pappe gefertigt. Mit dieser Verpackung heben wir uns von einer Reihe von Konkurrenzprodukten ab, die immer noch synthetischen Bast und damit Plastik verwenden."

Preisanpassungen für die rosa Zwiebeln aus der Bretagne
Neben den rosafarbenen Zwiebeln mit g.U. aus Roscoff bietet Prince de Bretagne auch rosafarbene Zwiebeln aus der Bretagne an, die von der gleichen Sorte sind, aber nicht den gleichen Spezifikationen entsprechen. "Der Anbauprozess der letztgenannten rosa Zwiebeln ist viel weniger arbeitsintensiv. Diese Zwiebeln werden nicht von Hand, sondern mit einer Maschine gereinigt. Sie werden auch maschinell in ein Kilogramm und 5 Kilogramm schwere Säcke verpackt. Diese rosafarbenen Zwiebeln haben vor allem im Westen Frankreichs einen guten Ruf. Die Zwiebeln werden zu einem niedrigeren Preis als die Zwiebeln mit der g.U. Roscoff verkauft, sind aber immer noch teurer als die klassischen gelben Zwiebeln. Um einen guten Absatz zu gewährleisten, mussten die Preise jedoch angepasst werden. Wir mussten ein erhöhtes Preisniveau erreichen, das sowohl für die Verbraucher als auch für die Erzeuger akzeptabel war. Der Verkauf der rosafarbenen Zwiebeln aus der Bretagne verlief zwar etwas weniger reibungslos als der der Zwiebeln mit der g.U. Roscoff, aber durch die Reduzierung der Zwiebelpartien um 30 Prozent in diesem Jahr finden wir garantiert genügend Abnehmer, an die wir unsere Ware veräußern können, zumal es an der Qualität der Zwiebeln in diesem Jahr nichts zu beanstanden gibt."

Ökologischer Anbau 
Prince de Bretagne vermarktet auch Zwiebeln aus Roscoff mit einer g.U. und rosa Zwiebeln aus der Bretagne, die zu 100 Prozent biologisch angebaut werden. "Bio-Zwiebeln aus Roscoff mit einer g.U. sind nicht viel teurer als konventionell angebaute Zwiebeln, deren Anbau ohnehin schon sehr arbeitsintensiv ist. In diesem speziellen Fall ist der Kauf von Bio-Zwiebeln also nicht unbedingt teurer als der Kauf von Nicht-Bio-Zwiebeln."

Weitere Informationen:
Pierre Gélébart
Prince de Bretagne
Tel.: +33 2 98 69 38 71
Mobil: +33 6 62 92 64 74
pierre.gelebart@princedebretagne.com 
www.princedebretagne.com/fr 


Erscheinungsdatum:



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