Messeduo expoSE/expoDirekt geht erfolgreich zuende

Über 400 Aussteller - Besucherzahlen auf Vor-Corona-Niveau

Die diesjährige Auflage des Messeduos expoSE/expoDirekt wird als erfolgreich in Erinnerung bleiben. Sowohl am ersten als auch am zweiten Tag waren die Besucherzahlen erfreulich und etwa auf dem Vor-Corona-Niveau. Hinsichtlich der Ausstellerzahl war das Fazit ebenfalls besonders positiv: Über 400 Aussteller zeigten dieses Jahr Präsenz im Karlsruher Messezentrum.

Hier finden Sie die Fotoreportage.

Rede- und Diskussionsbedarf ist momentan bekanntlich genügend vorhanden. Die allgegenwärtigen Kostensteigerungen machen den Spargel- und Beerenerzeugern sowohl im In- als auch Ausland besonders zu schaffen. Trotz aller Herausforderungen schaut man generell zuversichtlich nach vorne und die Branche wird nach zwei harten Pandemiejahren wieder durch eine gewisse Investitionsfreudigkeit geprägt. Währenddessen seien gewisse Mehrkosten, die im kommenden Jahr auf den Sektor zukommen, zurzeit noch unberechenbar und entsprechend erst ab dem 1.1.2023 genau zu beziffern. In der Hinsicht wird die Unsicherheit voraussichtlich auch im Jahr 2023 anhalten. Schlüsselfrage sei außerdem: Wird der Handel dem Erzeuger entgegenkommen bzw. wie loyal wird man der deutschen Ware vermarktungstechnisch entgegentreten?

Die Aussteller vor Ort zeigten sich nicht nur mit den Besucherzahlen, sondern auch mit der Qualität der Gespräche und der Resonanz außerhalb der DACH-Region und den Benelux-Ländern zufrieden. Auch nach zwei Pandemiejahren sei das Interesse aus den mediterranen sowie osteuropäischen Anbauländern ungebrochen, bilanziert man. 

Automatisierung und Nachhaltigkeit
Nicht zuletzt sind auch die Themen Automatisierung sowie nachhaltige Produktverpackung in aller Munde. Auch auf der diesjährigen expoSE werden wieder zahlreiche Verpackungsinnovationen, allen voran aus Pappe, Papier und Karton, präsentiert. Ferner finden bio-abbaubare und/oder Mehrweg-Lösungen aus Kunststoff weiterhin guten Anklang in der Branche. Außerdem scheint der Beerenobstmarkt auch zunehmend aufnahmebereit für größere Gebinde (750g-1 kg) anstatt kleinen Grammaturen (125-250 g) zu sein.


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