Österreich: Abwärtstrend beim Lebensmittelkonsum

Ungebrochene Nachfrage nach Bioprodukten bei Obst und Gemüse

Die österreichischen Haushalte haben in den ersten drei Quartalen 2022 um knapp ein Prozent weniger im Lebensmitteleinzelhandel ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 sind die Ausgaben allerdings um 13 Prozent gestiegen. Mengenmäßig befinde sich der Konsum auf dem damaligen Niveau und um rund neun Prozent unter der Menge des Vorjahreszeitraums, heißt es in der Rollama, der Auswertung von Haushaltsausgaben durch die Agrarmarkt Austria (AMA).

Überdurchschnittliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln
Fast alle der in der Auswertung untersuchten Produkte verzeichneten Preissteigerungen in den ersten drei Quartalen. Im September 2022 lagen die Preissteigerungen mit 12,8 Prozent über der allgemeinen Inflationsrate von 10,7 Prozent.  Unter anderem der Bedarf an Gemüse ist laut der Auswertung in den ersten drei Quartalen besonders stark gesunken. 

Weiterhin steigend ist die Nachfrage nach Bioprodukten im Lebensmitteleinzelhandel. Der Anteil der Ausgaben für Bioprodukte erreichte in den ersten drei Quartalen einen neuen Höchstwert von 11,6 Prozent. Im Jahr 2021 lag der Anteil bei 11,3 Prozent. Ungebrochen sei die Nachfrage nach Bioprodukten laut Rollama bei Obst und Gemüse.

Quelle: AMA


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