Aart Blom, FruitPartners Blom:

"Zunehmend wachsender Anbau von Birnen in Polen"

Der Verkauf von Kernobst läuft noch nicht reibungslos. "Vor allem der Verkauf von Äpfeln ist ziemlich schwierig. Alles was in der Reklame ist, läuft reibungslos, aber alles andere ist nicht einfach", bemerkt der Kernobsthändler Aart Blom von Fruitpartners Blom. "Ich persönlich erwarte, dass sich die Inflation positiv auf den Verkauf von Äpfeln und Birnen auswirken wird. Die Leute greifen ohnehin eher zu den 'Basisfrüchten' als zu den Luxusartikeln, aber zugleich kann ich nicht sagen, dass es im Moment stürmisch zugeht."

"Wir sehen, dass der Birnenmarkt derzeit in Schwung kommt. Auch die Versteigerungspreise sind in den letzten Wochen gestiegen. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen den großen und kleinen Größen. Die Preise für die Sortierung 55-65 liegen bei 60 Cent und die dickeren Größen werden zwischen 80 und 90 Cent verkauft. Wenn man jedoch die Kühlkosten zu den Holzpreisen der unsortierten Früchte hinzurechnet, kommt man kaum noch über den Strich", so der Fruchthändler. "Alles in allem ist es in den letzten Jahren enorm wichtig geworden, dass man gut in Einzelhandelsprogramme eingebunden ist. Außerhalb davon wird es eine sehr schwierige Geschichte."

"Vor allem aus Belgien gab es lange Zeit ein großes Angebot an kleineren Birnen. Diese mussten erst geräumt werden, und das hat den Markt lange Zeit unter Druck gesetzt. Inzwischen sind sie weitgehend vom Markt. Der Absatz von Comice-Birnen war von Anfang an gut, und sie wurden während der Erntezeit gut nach Spanien verkauft. Die Lukas beginnt erst jetzt, eine gewisse Nachfrage zu verzeichnen, aber bis letzte Woche war es sehr ruhig. Die Verkäufe der Conference waren recht gut. Es bleibt eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage. Solange vor allem unsere südlichen Nachbarn eine Menge Birnen anbieten, die weg müssen, ist es schwierig, den Preis nach oben zu treiben."

"Bei den Birnen sind wir immer noch weitgehend auf den Export angewiesen. Eine besorgniserregende Entwicklung ist, dass Polen selbst immer mehr Birnen anpflanzt. Es hieß immer, dass dies klimatologisch schwierig sei, aber extremer Frost ist etwas, das wir immer seltener erleben, so dass sie mehr und mehr Erfolg haben. In anderen Jahren war Polen manchmal noch auf dem Markt für unsere Birnen, aber jetzt so gut wie gar nicht mehr", sagt Aart.

Ob eine Preiserholung noch zu erwarten ist? "Der November wird der Monat sein, in dem es sowieso passieren muss. Im Dezember, kurz vor den Feiertagen, gibt es traditionell nicht so viel Bewegung auf dem Markt für Kernobst. Wenn Schritte unternommen werden müssen, ist es oft wieder Januar", so Blom weiter. "Ich habe oft ein gewisses Gespür dafür, wie sich der Markt entwickeln wird, aber in diesem Jahr finde ich es sehr schwierig, das einzuschätzen. Glücklicherweise sind sowohl der Geschmack als auch die Qualität der Früchte gut. Sowohl Äpfel als auch Birnen haben einen hohen Brix-Wert. Daran kann es nicht liegen. Beim Elstar stellt sich allerdings die Frage, ob wir diese Äpfel nach dem trockenen, heißen Sommer das ganze Jahr über anbieten können."

Für weitere Informationen:
Fruit Partners Blom
Hooiweg 16
4158 LE Deil - Niederlande
Tel: +31 (0)345-651311
aart@fruitpartnersblom.nl 
www.fruitpartnersblom.nl


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