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Bernd Feenstra, Xenia Europa:

"Bislang übersteigt die Nachfrage das Angebot"

"Jedes Jahr überprüfen wir das Expansionspotenzial von Xenia sowohl in den Niederlanden als auch im übrigen Europa, und bisher hat die Nachfrage das Angebot überstiegen. Im Moment gibt es demnach noch Wachstum", beginnt Bernd Feenstra von Xenia Europe, der sich auf die Vermarktung der Konzeptsorte Xenia-Birne konzentriert. "Die Kunst besteht darin, den Nachfragemarkt weiterhin ausreichend zu bedienen, ihn aber nicht zu überschwemmen. Wir wollen ein größeres Stück vom Kuchen, aber leider wird der Kuchen nicht größer. Man muss also aufpassen, dass man nicht zu schnell wächst. Obwohl die Xenia-Birne im Vergleich zu großen Birnensorten wie die Conference, Abate Fetel oder Doyenné du Comice noch ein relativ kleiner Akteur ist, ist sie laut  Feenstra die größte und am schnellsten wachsende neue  europäische Birnensorte.

Auch Xenia-Birnen sind derzeit mit Inflation und Preissteigerungen konfrontiert. Dennoch sieht Feenstra noch viel Umsatzpotenzial. "Wir stellen leider auch steigende Kosten fest. Wir sind jedoch vorsichtig, einen direkten Zusammenhang zwischen höheren Kosten und veränderten Verbraucherausgaben herzustellen. Vorerst laufen unsere Programme in den europäischen Supermärkten wie gewohnt weiter. Wir geben einen Teil unserer gestiegenen Kosten weiter, und der Markt akzeptiert das. Bei den von uns belieferten Service-Supermärkten und Discountern gibt es derzeit keine großen Absatzmengen oder Veränderungen bei den Nachkäufen", sagt er.

"Glücklicherweise gehen auch die Verkäufe an die Großhändler weiter, sie sind nur etwas unregelmäßiger. Der Markt reagiert sofort auf geopolitische Entwicklungen und plötzliche drastische Kostensteigerungen, aber das geht in beide Richtungen. Die Nachfrage schwankt hin und wieder." Feenstra sieht, dass die jüngsten unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen zwar viele Verbraucher bedauern, aber viele Menschen können und sind immer noch bereit, mehr zu zahlen, nicht zuletzt, weil sie während der Corona-Pandemie zusätzliche Puffer aufbauen konnten.

Aufwand
Die Marktkräfte begrenzen jedoch die Umsetzung von Preiserhöhungen. Feenstra stellte fest, dass es im letzten Jahr trotz des relativ leeren Marktes für einheimische Produkte und weniger Konkurrenz aus Übersee einige Mühe kostete, die Xenia-Birne zu verkaufen. "Aufgrund der fehlenden Menge gab es nur wenige Werbeaktionen der Supermärkte, die den Absatz oft um das Sechsfache steigern. Gleichzeitig gab es viele andere, preisgünstigere Produkte. Wenn beispielsweise Äpfel und Birnen in den Geschäften zu sehr niedrigen Preisen angeboten werden, verkauft sich das teurere Produkt nicht so gut", erklärt Feenstra, der darauf hinweist, dass die Ertragspreise von den Erzeugern für den Verkaufspreis maßgeblich sein sollten.

Die Größen der Xenia-Birnen sind eine gute Ausgangsbasis für die kommende Saison. Obwohl die Witterungsbedingungen während der Blütezeit und der trockene Sommer zu einer etwas geringeren Ernte als erwartet geführt haben, sind laut Feenstra ausreichend große Birnen verfügbar. Das ist entscheidend, denn genau das ist es, was die Kunden bevorzugen und was für alle Erzeuger am profitabelsten ist. "Es ist wichtig, ein Qualitätsprodukt zu liefern, und jedes Glied in unserer Kette spielt dabei eine Rolle: Anbau, Ernte, Lagerung, Sortierung und Verpackung."

"Wenn die Produkte in den Verkaufsregalen ankommen, sind sie lange haltbar und wenn sie schließlich verzehrt werden, schmecken sie hervorragend. Darin liegen unsere größten Chancen: ganzjährig hochwertige Xenia-Birnen", erklärt er. Mittlerweile werden Xenia-Birnen in den Niederlanden auf mehr als 300 Hektar angebaut. In den anderen europäischen Anbauländern Deutschland, Österreich und Frankreich sind es über 200 Hektar. Das Ziel ist es, auf insgesamt 1.000 Hektar zu expandieren: 500 in den Niederlanden und 500 in den anderen europäischen Ländern.

Eine schmackhafte, gesunde Alternative
Um diese Ziele zu erreichen, ist es wichtig, den Bekanntheitsgrad der Xenia-Birne zu erhöhen. Feenstra hat festgestellt, dass der allgemeine Birnenkonsum aufgrund der alternden Bevölkerung stagniert. "Birnen werden meist von Familien mit kleinen Kindern und älteren Menschen gegessen." Aus diesem Grund nutzt Xenia die sozialen Medien, um alle Verbraucher zu erreichen, die nicht regelmäßig Birnen kaufen. Laut Feenstra spricht Xenia ein junges Publikum mit einer nachhaltigen Birne an, die einfach zu essen ist, gut schmeckt und lange haltbar ist. "Letztes Jahr hatten wir eine Frühjahrskampagne, und dieses Jahr weiten wir unsere Marketingkampagne auf Deutschland, Österreich, Frankreich und andere wichtige Märkte in Nordwesteuropa aus. Wir werden die Birne mit Humor ins Bewusstsein der jüngeren europäischen Generation rücken und die Xenia-Birne mit anderen beliebten Früchten vergleichen. Wir werden zeigen, dass diese Birne eine schmackhafte, gesunde und einheimische Alternative zu Bananen, Kiwis oder Orangen ist", schließt Feenstra ab.

Weitere Informationen:
Bernd Feenstra
Xenia Europa
T: +31 (0) 418 683 615
M: +31 (0) 6 44 496 001
bernd@xenia-eu.eu   
www.xeniapeer.nl/  


Erscheinungsdatum:



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