Ergebnisse der deutschen Obstbaumzählung 2022

'Von 2017 bis 2022 gab es deutliche Veränderungen bei den Anteilen der Apfelsorten'

Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der deutschen Laub- und Steinobstbaumzählung 2022 zusammen und konzentriert sich auf die Entwicklung der angebauten Sorten von Äpfeln und Birnen. Seit der Zählung 2017 ist die Gesamtanbaufläche um 1,45 Prozent zurückgegangen, und 9,2 Prozent der deutschen Obstbaubetriebe haben ihren Betrieb aufgegeben. Äpfel sind nach wie vor die meistgepflanzten Obstbäume und nehmen 67 Prozent der gesamten Obstbaumfläche ein, gefolgt von Süßkirschen, Pflaumen und Birnen. Die Anbaufläche von Nussbäumen ist unbedeutend, nimmt aber zu.

Flächenmäßig sind Äpfel die mit Abstand wichtigste Laubobstart in Deutschland und nehmen rund zwei Drittel (33.106 ha) der gesamten deutschen Laubobstfläche ein. Es folgen Süßkirschen (5.736 ha), Pflaumen (4.139 ha), Birnen (2.069 ha), Sauerkirschen/Steinkirschen (1.567 ha) und Walnüsse (734 ha).

Von 2017 bis 2022 zeigen die gemeldeten Zahlen einen Rückgang der Gesamtanbaufläche für Äpfel um 2,6 Prozent sowie eine erhebliche Veränderung der Sortenanteile. In der Umfrageberichten 2022 ist die Rede von 78 verschiedenen Apfelsorten, die derzeit in Deutschland angebaut werden. Die meisten dieser Sorten haben eine begrenzte oder regionale Bedeutung. Nur 25 Sorten werden auf jeweils mehr als 100 ha angebaut, wohingegen nur zehn Sorten eine Fläche von mehr als 1000 ha beanspruchen. Mehr als die Hälfte der Fläche (53 Prozent) wird von einer der fünf wichtigsten Sorten eingenommen. Die 10 wichtigsten Sorten beanspruchen 66 Prozent der Fläche.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Bericht zu lesen.

Quelle: fas.usda.gov


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