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"Weniger ausländische Konkurrenz scheint für die niederländische Kohlsaison von Vorteil zu sein"

Was die Vermarktung angeht, so könnte es ein gutes Jahr für Rot- und Weißkohl werden. "Es war eine niederschlagsarme Anbausaison für uns. Infolgedessen stagniert das Wachstum etwas, sodass hier und da ein Kilo zugelegt werden könnte. Die Konkurrenz aus dem Ausland scheint nicht der Rede wert zu sein, denn anderswo hat die Dürre noch mehr zugeschlagen, so dass die Preise auf ein gutes Niveau gestiegen sind", sagt ein Händler.

Die moderaten Preise sind auch notwendig, denn die Kosten sind auch beim Kohl so stark gestiegen, dass sich viele Erzeuger in einer besorgniserregenden Situation befinden. "Die Energiekosten sind einerseits gestiegen, was zu einer teuren Lagerung führt. Das kann zu schnellen Verkäufen führen, aber jeder will trotzdem auf die besten Preise warten. Landwirte mit Sonnenkollektoren auf den Dächern gehören jetzt zu den glücklichen, aber leider gilt das nicht für alle. Auf der anderen Seite steigen jedoch die Personalkosten weiter an. Der Mindestlohn wird um 10 Prozent steigen, so dass sich die Kosten langsam auftürmen."

Das führt dazu, dass sich viele erhoffen, eine bessere Saison zu erleben als im letzten Jahr. "Die Ernte ist noch im Gange und die letzten Kohlköpfe werden spätestens Ende Dezember geerntet sein. Für diese Jahreszeit sind die Preise jedoch angemessen. Die meisten ernten derzeit. Infolgedessen ist das Angebot etwas geringer. Schließlich hofft man, dass der Preis bei geringerer ausländischer Konkurrenz während der Saison hoch werden kann. Was den Verzehr angeht, so muss es noch etwas kälter werden, bevor die Menschen massenhaft zum Kohl greifen. Die angenehmen Temperaturen sind für uns nicht ideal. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden, denn die Welt präsentiert sich derzeit sehr wechselhaft."

In der Pflanzenschutzindustrie wird weiterhin viel über die Suche nach alternativen, umweltfreundlichen Mitteln zum Schutz der Pflanzen gesprochen. "Das ist notwendig, weil die Bandbreite der Angebote immer kleiner wird, und es an Alternativen mangelt. Die Mittel verschwinden so schnell, dass die Menschen keine Zeit haben, Alternativen zu testen. Infolgedessen werden wir uns bald mit einer geringeren Qualität zufrieden geben müssen, weil Insekten, Krankheiten und Schädlinge unkontrollierbar werden könnten."


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