"Einzelhandel mit Lebensmitteln" sogar mit fünf Prozent im Minus

Preisbereinigter Umsatz im bayerischen Einzelhandel sinkt in den ersten neun Monaten 2022 um knapp zwei Prozent

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den ersten, vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ mitteilt, steigt der Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) in den ersten neun Monaten 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 5,8 Prozent, nimmt jedoch preisbereinigt um 1,7 Prozent ab. Die Beschäftigtenzahl bleibt konstant. Im September 2022 wächst der nominale Umsatz des Einzelhandels gegenüber dem September 2021 um 8,6 Prozent, während der preisbereinigte Umsatz um 1,9 Prozent sinkt.

Fürth/Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter berichtet, steigt der Umsatz im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ im ersten Dreivierteljahr 2022 nominal um 3,4 Prozent, bei einem realen Umsatzrückgang von 5,1 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten geht hier um 2,8 Prozent zurück. In „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ nimmt der nominale Umsatz in den ersten neun Monaten 2022 um 6,9 Prozent zu, der reale Umsatz sinkt hier um 0,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten wächst um 1,9 Prozent.

Im September 2022 wächst der nominale Umsatz der Einzelhändler Bayerns gegenüber September 2021 um nominal 8,6 Prozent. Der reale Umsatz ist hingegen um 1,9 Prozent rückläufig. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 0,1 Prozent. Im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ steigt der nominale Umsatz um 13,3 Prozent, der reale Umsatz nimmt hier um 1,3 Prozent ab. Den höchsten Umsatzzuwachs unter den Wirtschaftsgruppen des „Einzelhandels mit Nicht-Lebensmitteln“ erfährt im September 2022 der „Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen)“ mit 20,4 Prozent bei einem gleichzeitigen realen Umsatzrückgang von 4,6 Prozent. Nominal und real steigt der Umsatz im September 2022 nur im „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“ („Einzelhandel mit Bekleidung“, „Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren“ etc.) und im „Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren“. Im „Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“ sinken sowohl der nominale als auch der reale Umsatz. In den weiteren Wirtschaftsgruppen des Einzelhandels wächst jeweils der nominale Umsatz, während der reale Umsatz zurückgeht.

Im Vergleich zum Ferienmonat August 2022 steigt der Umsatz im September 2022 um 4,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöht sich um 1,0 Prozent.


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