Paride Capocefalo, Geschäftsführer der Pronto Service GmbH:

Saisonstart der Baby-Leaf-Salate aus Süditalien mit guten Qualitäten

Die Dürre, die in Italien wochenlang herrschte, führte zu massiven Einbußen und zeigt zuweilen bis jetzt noch seine Auswirkungen. Wie uns Paride Capocefalo, Geschäftsführer der Pronto Service GmbH aus Taufkirchen mitteilt, sei die Qualität der italienischen Produkte, welche das Unternehmen anbietet, dennoch wieder sehr gut.


Paride Capocefalo. Foto: Pronto Service GmbH

Baby Leaf aus Süditalien
"Wir beginnen allmählich mit der Vermarktung von Gemüse aus Italien wie z.B. Dill, Petersilie und Fenchel. Ferner bieten wir auch Baby-Leaf-Salate an, die wir von unseren Produzenten aus den Regionen Salerno und Neapel beziehen. Die Salate werden auf einer 200 Hektar angebaut. Baby Leaf werden ganzjährig angeboten. Hierbei bedienen wir genau programmierte Verträge, die jährlich ausgehandelt werden", so Capocefalo. Trotz dessen, dass die Salate im Gewächshaus angebaut werden, sei man weiterhin von den Witterungen abhängig, wodurch es vereinzelt zu wetterbedingten Mengen- und Qualitätsunterschieden käme.

Im Winter sei die Nachfrage nach diesen Produkten sehr gut, da zu dieser Zeit auch mehr an die Gastronomie verkauft werde. "Die Baby-Leaf-Salate weisen sehr feine Blätter auf, womit sie besonders für Gastronomiekunden von Interesse sind. Doch sind es gerade diese Kunden, bei denen es in den letzten zwei Jahren aufgrund der Pandemie deutlich schlechter lief. Immerhin konnte die Ware zu jener Zeit  vor allem an die Einzelhandelsketten vermarktet werden", so Capocefalo, der seine Waren nahezu bundesweit anbieten kann. 

Pro Woche kann die Pronto Service GmbH 10-12 Tonnen Baby Leaf anbieten, was allerdings Teil eines bestehenden Lieferprogramms ist. "Die um 30 Prozent höheren Energiekosten - und dadurch auch höheren Verpackungskosten - wirken sich natürlich auch auf den Verkauf aus."  

40-50 Tonnen Petersilie aus Apulien
Aus Apulien importiert Capocefalo unter anderem Petersilie, wovon wöchentlich 40-50 Tonnen angeboten werden können. Die Nachfrage nach Petersilie sei noch eher verhalten, da in Deutschland aktuell vor allem die heimische Ware noch vermarktet wird. Gegen November wird eine höhere Nachfrage nach Petersilie aus Italien erwartet.

"Ein Betrieb, mit dem wir seit Jahren kooperieren, sagte uns, dass sie für Energiekosten im Juli 2021 noch 20.000 Euro zahlen mussten. Im Juli 2022 stiegen diese Kosten bereits auf 80.000 Euro an. Viele Betriebe werden hierdurch ihre Arbeit einstellen müssen. Ich hoffe nur, dass die italienische Regierung die Betriebe dementsprechend unterstützt." 

Zuletzt wies uns Capocefalo darauf hin, dass sein Unternehmen seit rund 40 Jahren auch mit Betrieben in Sizilien zusammenarbeite. "Wir beziehen von dort aus Cherry-, Strauch-, Datteltomaten sowie Zucchini, Blutorangen, Kaktusfeigen, und Trauben.

Im Laufe der Zeit wurde das Angebotssortiment immer mehr ausgeweitet. Wir bieten unseren Kunden auch Ware aus Übersee, der Türkei, und in dieser Saison erstmals auch verstärkt Produkte aus Griechenland an. Ebenfalls konnten wir in den letzten Jahren die Vermarktung von Zwetschgen aus den Balkanländer immer weiter ausbauen, so Capocefalo abschließend.

Weitere Informationen:
Paride Capocefalo
Pronto Service GmbH
Bergstr. 12 
82024 Taufkirchen
Tel.: +49 89 2032003-0 
Fax: +49 89 2032003-29
Mail: contact@prontoservice.de
Web: https://www.prontoservice.de   


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