Bertus Schipper, Zoutewelle:

"Dank des reduzierten Angebots können wir die brasilianische Melonen auf dem Markt verkaufen"

Die brasilianische Melonensaison hat in diesem Jahr gut begonnen. Allerdings hängen die hohen Frachtkosten weiterhin wie ein Damoklesschwert über dem Sektor. "Für einen Container aus Brasilien zahlt man heute 9.500 Euro Transportkosten. Im Vergleich zum letzten Jahr ist das fast eine Verdoppelung. Bei einem Produkt wie Wassermelonen, von denen nur wenige in einen Collie gehen, zahlt man 7,50 Euro pro Kiste allein an Frachtkosten", rechnet Bertus Schipper von Zoutewelle vor.

"Zum Glück sind die Melonenpreise jetzt auf einem guten Niveau, aber das ist auch wirklich notwendig, um etwas Geld zu verdienen", so der Importeur weiter. "Nun war es so, dass der Markt für brasilianische Melonen in den letzten fünf Jahren nicht besonders gut war, wodurch die europäischen Importeure weniger Melonen importieren. Außerdem wurden in Brasilien weniger Melonen gepflanzt. An sich ist das nicht so schlimm, denn solange Brasilien den europäischen Markt nicht überfüttert, können wir die Melonen auf diesem Preisniveau gut vertreten."

"Der Einzelhandel hat sich mit seinen Programmen recht gut abgesichert, so dass von einem Mangel keine Rede sein kann. Allerdings sind die Verkäufe an die Großhandelsmärkte bei diesem Preisniveau etwas schwieriger. Vor allem Galia-Melonen sind Mangelware. Diese Preise liegen bei etwa 11 Euro für 5 kg, der Preis für Cantaloupe liegt bei 9,50 Euro und gelbe Melonen werden für etwa 10,50 Euro verkauft. Der Preis für Wassermelonen liegt bei etwa 1,10 Euro pro kg", sagt Bertus. "In den kommenden Wochen werden noch einige Wassermelonen und gelbe Melonen aus Brasilien erwartet, bei den anderen Sorten rechnen wir mit einer stabilen Versorgung."

"Wir selbst werden in vierzehn Tagen mit den ersten Piel de Sapo-Melonen aus Brasilien beginnen. Hiervon verkaufen wir jetzt die letzten spanischen Melonen. Man sieht, dass die Piel de Sapo-Melonen auf dem europäischen Markt zunehmend geschätzt werden. Außerdem kann man in den bestehenden Segmenten feststellen, dass sich die Melonensorten weiter entwickeln. Es sind keine Trauben, von denen jedes Jahr zehn neue Sorten auf den Markt kommen, aber man sieht zum Beispiel eine Entwicklung bei kernlosen Wassermelonen mit verbessertem Geschmack und Qualität, für die die Kunden wirklich zurückkommen. Die Sorte Lola zum Beispiel, die wir nun schon im dritten Jahr führen, wird von unseren Kunden sehr gut angenommen."

Für weitere Informationen:
Bertus Schipper
Zoutewelle
Handelsweg 140
2988 DC Ridderkerk - Niederlande
+31 (0)180 642364
bertus.schipper@zoutewelle.com  
www.zoutewelle.com   


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