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Marco Bartels, Bio-Obst Münch, zur diesjährigen Vollmondernte im Alten Land

"Optimale Erntebedingungen führten zum üppigen Bestand"

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde am Biohof Münch im Herzen des Alten Landes die diesjährige Ernte der Vollmondäpfel eingefahren. Die optimalen Erntebedingungen haben zu einem üppigen Bestand geführt, sagt Geschäftsführer Marco Bartels. "Wir haben insgesamt mehr als 100 Tonnen pflücken können und liegen damit mengenmäßig über dem Vorjahresniveau. Die guten Erntebedingungen haben ebenfalls zu erfreulichen Qualitäten geführt."

Der Altländer Bio-Obsthof ist deutschlandweit der einzige Anbieter von Vollmondäpfeln und liefert den Großteil an die Bio-Handelskette Tegut. "Als Vollmondäpfel werden ausschließlich Äpfel der Sorte Jonagored gehandelt, die in der Regel bis Ende Januar im Handel erhältlich sind. Was den Vollmondapfel ansonsten ausmacht, sei Bartels zufolge die Produktpräsentation am Point-of-Sale. "Jeder einzelne Apfel wird gelegt und entsprechend als Vollmondapfel mit einem Label versehen." Dies zeige sich auch in den Verkaufszahlen: "Nachdem die Vermarktung der Vollmondäpfel beendet wird, geht der Bedarf an den 'normalen' Jonagored-Äpfeln spürbar zurück. Das zeigt wiederum, dass unser Konzept beim Verbraucher gut ankommt."


Impressionen der diesjährigen Vollmondernte

Nicht nur bei den Vollmondäpfeln, sondern über das gesamte Sortenspektrum hinweg erfreut sich der Bio-Erzeuger in diesem Jahr über gute Ernteergebnisse. "Stand jetzt werden wir Elstar bis Ende Mai und Topaz sogar bis in den Juni hinein anbieten können. Im frühen Bereich, etwa bis Ende November, bieten wir zudem die Santana an. Jonagored und Natyra werden wir dann über den Sommer vermarkten. Dementsprechend wird uns aller Voraussicht nach der Anschluss zur neuen Ernte gelingen, weshalb der Verbraucher zwölf Monate im Jahr auf leckere, regionale Äpfel zurückgreifen kann", schildert Bartels. Auch in diesem Jahr konnte man nahtlos von der alterntigen Äpfeln mit der Vermarktung von ersten neuen Äpfel durchstarten, heißt es weiter.

Insgesamt wird der Biohof Münch im Vergleich zum Vorjahr etwa einen Drittel mehr Ertrag auf den Markt bringen. "Auch wir sehen uns mit den momentanen Kostensteigerungen, etwa in der Produktion und im Transport, konfrontiert. Andererseits steht uns in diesem Jahr nicht nur eine üppige, sondern auch eine optisch ansprechende und geschmacklich hervorragende Ernte zur Verfügung. Insofern sind wir zuversichtlich, dass es eine erfreuliche Vermarktungssaison wird", prognostiziert Bartels.

Aus längerfristiger Perspektive widmet sich der Bio-Erzeuger zunehmend dem Anbau schorfresistenter Sorten. "Uns ist die Sortenvielfalt besonders wichtig, wobei der Elstar in der Summe weiterhin auf Platz 1 rangiert. Momentan sind wir bemüht unseren Natyra-Bestand sukzessive auszubauen. Aktuell beläuft sich der Anteil auf etwa 10 Prozent, was etwa 12 Hektar entspricht. Obwohl die Natyra einen relativ hohen Anteil an klein- und mittelfallender Ware hat, findet sie zunehmend Akzeptanz beim Verbraucher. Ferner pflanzen wir in diesem Jahr erstmalig die Sorte Freja auf ca. 3 Hektar an, die dann ab 2024 erste Erträge geben wird."

Weitere Informationen:
Marco Bartels
Bio Obst Münch GmbH & Co. KG
Domänenweg 10
21129 Hamburg
Tel.: 040-226 317 630
Fax: 040-226 317 649
info@bioobstmuench.de 
www.bioobstmuench.de 


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