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Züricher Fruchtimporteur Bananen+Frucht AG setzt auf kompostierbare Bananenetiketten

"Wir wollen entgegenwirken, dass die Etiketten schlussendlich als umweltschädliche Mikroplastik in die Erde gelangen"

Seit Neuestem setzt das Züricher Fruchthandelsunternehmen Bananen+Frucht AG auf kompostierbare Etiketten für das gesamte ecuadorianische Bananensortiment. "Herkömmliche Sticker auf den Bananen landen meistens im Kompost und gelangen schlussendlich als umweltschädliche Mikroplastik in die Erde. Wir wollen dem entgegenwirken mit kompostierbaren, nachhaltigen Stickern, die nicht mehr von den Bananen abgelöst werden müssen. Wir haben uns für die kompostierbaren Sticker entschieden, weil wir das Gefühl haben, es ist ein Schritt in die richtige Richtung", so Thomas Hug, Geschäftsführer der Bananen + Frucht AG, die im Zürcher Engrosmarkt beheimatet ist.

Global Fresh Trading, fester Partner und Lieferant in Sachen Bananen, von dem alle ecuadorianischen Bananen bezogen werden, hatte die Lösung dank den kompostierbaren Etiketten parat. "So ist nun ab sofort unser gesamtes Bananensortiment, Bio Max Havelaar sowie konventionell, welches wir von unserem Partner beziehen, mit kompostierbaren Stickern versehen", fährt Hug fort. Mit diesem zukunftsweisenden Schritt gehört die Bananen + Frucht AG mit zu den wenigen Unternehmen, die Bananen mit kompostierbaren Stickern anbieten können. Sind die ersten Erfahrungen mit kompostierbaren Stickern gut, wäre das Züricher Unternehmen bestrebt die Thematik gemeinsam mit Partnern und Lieferanten auch bei anderen Früchten aufzunehmen, bestätigt man auf Nachfrage.


'Kompostierbare Verpackungen sind die Zukunft'
Neben der Nachhaltigkeit bieten die Etiketten den Abnehmern des Züricher Unternehmens weitere Zusatznutzen. "Mit diesem Etikett hat man einen interessanten USP oder Alleinstellungsmerkmal, in dem man den Mitbewerbern einen Schritt voraus ist. Die Kunden wissen es auch zu schätzen, dass das mühsame Entfernen der Etiketten nun entfällt. Was auch besonders für die Lösung spricht, ist dass der Umstieg nur mit geringen Mehrkosten pro Karton einher geht, die wir als Bananen + Frucht wiederum übernehmen. Uns war besonders wichtig, dass die Qualität der Sticker auch nach Auslieferung der reifen Bananen konstant bleibt, was der Fall ist." Die bereits vom Detail- und Großhandel erhaltenen Reaktionen seien durchwegs positiv, heißt es weiter.

Auch der Kooperationspartner Global Fresh Trading freut sich über den Marktlaunch der Etiketten in der Schweiz. "Bei Max Havelaar-Bananen gingen bio und Nachhaltigkeit schon seit jeher Hand in Hand, auch im konventionellen Bereich gewinnen nachhaltige Verpackungen nun rasch an Bedeutung, was durch die neue Gesetzgebung nochmal weiter vorangetrieben wird. Ab 2023 dürfen auch in der Schweiz bei gewissen Produkten nur noch bio-abbaubare Verpackungen verwendet werden. Kompostierbare Verpackungen sind die Zukunft und wir Fruchthändler müssen dieser Entwicklung früher oder später Rechnung tragen." 


Hoher Bedarf an Preiseinstiegsartikeln
Die Bananen+Frucht AG widmet sich bereits seit 1939 dem Import und Vertrieb von Südfrüchten. Heutzutage gilt die Banane als Lieblingsfrucht der Schweizer Bevölkerung und gehört fast schon zum Grundnahrungsmittel. "Diesen hohen Stellenwert der Banane haben wir auch während des Lockdowns deutlich gespürt. Die Nachfrage nach Bananen ist ungebrochen stabil trotz hoher Fracht- und Beschaffungskosten. Die Inflation verläuft linear bezüglich der verschiedenen Bananensegmente. Wenn die Nachfrage nach Bio da ist, sind wir zuversichtlich, dass wir die Volumen der Bio-Bananen steigern könnten."

Das Management von Global Fresh Trading ergänzt: "Durch die Inflationssteigerung und hohen Stromkosten wird der Verbraucher aller Voraussicht nach vermehrt auf Grundnahrungsmittel sprich Preiseinstiegsartikel zurückgreifen. Bio-, Fairtrade- und Demeter-Bananen sowie Fruchtexoten würden in diesem Fall an Marktanteile verlieren zugunsten von konventionellen Bananen. Dies wird den Trend hin zu kompostierbaren Verpackungen jedoch nicht beeinträchtigen, da es keine freiwillige Entscheidung des jeweiligen Einzelhändlers, sondern einen notwendigen Schritt betrifft."


Im pulsierenden Engrosmarkt in Zürich Altstetten ist die BaFru-Zentrale bereits seit vielen Jahren beheimatet. Außer Bananen befasst sich das Unternehmen auch mit dem Vertrieb von Südfrüchten und Exoten.


Die Global Fresh Trading beschafft ihre Bananen von der Palmar Corporation, einer Genossenschaft mit über 3.000 Mitarbeitern und insgesamt 147 Produzenten. Das genossenschaftliche Unternehmen setzt auf soziale Projekte und nachhaltige Initiativen um den heutigen, gesellschaftlichen Anforderungen stets gerecht zu werden. 

Bilder: Corporación Palmar Ec 

Weitere Informationen:
Carmen Hug
Bananen+Frucht AG
Engrosmarkt Zürich
+41 44 271 76 76
info@bafruag.ch 
www.bafruag.ch 


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