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Marktbericht Kartoffeln KW 37:

'Wie zu diesem Saisonzeitpunkt gewohnt überwogen einheimische Offerten'

Wie zu diesem Saisonzeitpunkt gewohnt überwogen einheimische Offerten. Kartoffelimporte aus Frankreich und Italien hatten einen ergänzenden Charakter und waren längst nicht mehr auf sämtlichen Märkten anzutreffen. Das Sortiment reichte laut BLE aus, um den Bedarf zu decken. Die Notierungen entwickelten sich recht uneinheitlich: Verteuerungen waren ebenso auszumachen wie stabile Bewertungen und Vergünstigungen. Ein klarer Trend war dabei allerdings nicht auszumachen.

Rheinland-Pfalz: Bei sinkenden Temperaturen wird mit anziehender Nachfrage gerechnet 
Die lange erwarteten Niederschläge der 37. KW machen vielerorts eine planmäßige Ernte erst möglich, um noch ertraglich wirksam zu werden kam der Regen deutlich zu spät. Dafür reduzieren sich bei besseren Erntebedingungen die technisch bedingten Schäden an den Kartoffeln, so die Landwirtschaftskammer. Wie in anderen Branchen sorgen sich auch die Kartoffelerzeuger wegen der steigenden Energiekosten, für einmal eingelagerte Ware werden Aufgelder erwartet. Die Preise bleiben weiterhin fest, bei sinkenden Temperaturen wird mit anziehender Nachfrage gerechnet.



Bayern: Ertragsrückgang und Preissteigerungen
Auch im Allgäu haben sich die Hitze und Trockenheit spürbarr auf die Knollen ausgewirkt. Mit bis zu 30 Prozent weniger Ertrag rechnet Landwirt Heinz Wipijewski für die aktuelle Ernte, die noch bis Mitte Oktober läuft. „Das ist nach dem trockenen Sommer aber immer noch besser als befürchtet“, sagt er gegenüber der Allgäuer Zeitung. Dennoch geht er von Preissteigerungen bis zu 30 Prozent aus. „Dabei geben wir all unsere gestiegenen Kosten für Diesel, Dünger oder den Strom für die Kühlung gar nicht weiter."

Niedersachsen: Witterung erschwert Erntebedingungen 
Die Haupternte in Land Niedersachsen ist in vollem Gange. Aufgrund von Niederschlägen und unbeständigem Wetter herrschten teilweise erschwerte Erntebedingungen, berichtet der BVNON im neuesten Martkommentar

Hessen: Verkaufsaktionen im LEH sollen Nachfrage ankurbeln 
Am hessischen Kartoffelmarkt tendieren die Preise weiterhin stabil, so die Landwirtschaftskammer. Unterdessen werden Preisbefestigungen auf hinteren Terminen besprochen. Ein größeres Angebot während der Haupternte begrenzen höhere Preisforderungen. Mit Verkaufsaktionen soll im LEH die Nachfrage belebt werden. Immerhin besteht verstärktes Kaufinteresse an den Exportmärkten, jedoch nur bei deutlichen Preiszugeständnissen. Niederschläge in den letzten Tagen sorgen regional für verbesserte Rodebedingungen. Auf einigen Standorten in Südhessen sind die Erträge enttäuschend. Übergrößen stehen nur knapp zur Verfügung.

Schleswig-Holstein: Regionales Angebot hat weiter zugenommen 
Die jüngsten Regenfälle erleichtern die Erntearbeiten im Land Schleswig-Holstein. Das Angebot hat laut der Landwirtschaftskammer weiter zugenommen. Dennoch bleibt der Verkauf über die Hofläden und Wochenmärkte die wichtigste Absatzform. Die Erträge liegen meist auf einem mittleren Niveau. Es gibt jedoch erhöhte Absortierungen. Die kühleren Temperaturen erleichtern das Einlagern. Man hofft im späteren Verlauf Lagergeldaufschläge zu erzielen. Überregional gibt es viele Meldungen über Drahtwurmbefall, grüne Kartoffeln und Rodeschäden. Dies hat auch höhere Absortierungen zu Folge. Hierzulande konnten sich die Kurse  zuletzt behaupten. 


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