Bis auf den letzten Krümel: "Wir nutzen alles und verschwenden nichts"

"Babymöhren sind ein gutes Beispiel dafür, wie Produkte, die sonst weggeworfen würden, einen neuen Nutzen finden. Wir verwenden eigentlich alles, nichts wird verschwendet", sagt Sander Bos, Verkaufsleiter bei dem niederländischen Unternehmen vanRijsingencarrotconcepts.

Die Babymöhren sind die Idee eines amerikanischen Züchters, der seine krummen Möhren nicht verkaufen konnte. Er kam auf die Idee, ein Stück abzuschneiden und es schön rund zu schälen. Seine Kunden waren beeindruckt, und der Rest ist Geschichte. "Was für eine großartige Idee - er hat es geschafft, seine unerwünschten krummen Karotten aufzuwerten."

Alles wird verwendet, von der Spitze bis zum Ende
Auf dieser Initiative aufbauend, ist der "quadratische Wert" heute ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit von vanRijsingencarrotconcepts. "Kurz gesagt bedeutet dies, dass wir versuchen, alle Teile der Karotte, von der Spitze bis zum Ende, so gut wie möglich zu verwerten", erklärt Geschäftsführer Ruud Jonker.

"Der quadratische Wert umfasst unsere gesamte Denkweise, vom Anbau bis zur Endbestimmung", fügt Sander hinzu. "Es geht darum, wie vanRijsingencarrotconcepts mit den verschiedenen geernteten Möhrensorten und -größen umgeht. Es geht darum, wie wir diese Produkte auf den verschiedenen Märkten vertreiben, von frisch, in Dosen, tiefgekühlt, im Einzelhandel und in der Industrie bis hin zu unserer eigenen Verarbeitung von Inhaltsstoffen. Wir verwenden alle Teile unseres Gemüses und akzeptieren keine Abfälle."

Wachstumsmarkt Snack-Möhren weiter ausbauen
"Snack-Möhren sind unser Kerngeschäft", sagt Ruud. "Dafür arbeiten wir am liebsten mit der Sorte Imperator. Sie lässt sich gut lagern und ist das ganze Jahr über erhältlich. Außerdem ist sie knackig, hat eine frische orange Farbe und einen süßen Geschmack. Wir liefern diese Babymöhren in verschiedenen Größen und Formen und verpacken sie je nach Kundenwunsch."

Die meisten dieser Produkte gehen direkt oder indirekt an Supermärkte in ganz Europa. Ruud erklärt, dass der niederländische Markt gereift ist und sich stabilisiert hat. In anderen europäischen Ländern sei das Segment der Snack-Möhren erst im Begriff, sich zu entwickeln, und Wachstum sei durchaus noch möglich.

Der Großteil der Winterernte wird für industrielle Zwecke verwendet. VanRijsingencarrotconcepts liefert diese Möhren als Halbfabrikat an Großhändler und Gemüseschneider, die sie zu Salaten, Gemüsemischungen und Gerichten verarbeiten.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts war die normale Möhrenernte in vollem Gange. "Ein freudiges Ereignis", sagt Sander. "Es ist immer eine Freude, mit der Qualität der ersten Ernte zu arbeiten. Bis jetzt sieht es gut aus. Wir bauen diese Möhren in leichteren Sandböden an. Geerntet wird von Juni bis Ende Dezember. Von Januar bis Ende April bauen wir sie unter Stroh an. Wir bieten sie hauptsächlich unverarbeitet als ganze Möhren oder geschält bzw. geschabt an."

Der Möhrenproduzent hat kürzlich in eine fortschrittliche Verarbeitungstechnologie investiert, um noch bessere Erträge zu erzielen. Diese robotergestützte Verarbeitungsmethode reduziert den Verarbeitungsabfall. "Das ist ein weiterer Schritt nach vorn in unseren Bemühungen, absolut nichts zu verschwenden", schließt Sander.

Sander Bos
s.bos@vr-carrotconcepts.com 

Ruud Jonker
r.jonker@vr-carrotconcepts.com 

vanRijsingencarrotconcepts
Gerstdijk 18
5704 RG Helmond
info@ver-carrotconcepts.com
www.vanrijsingencarrotconcepts.com


Erscheinungsdatum:
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