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Schweizer Fruchtgroßhändler Valerio Petracca über Servicedienstleistung in Zeiten steigender Kosten:

"Trotz steigender Transportkosten wollen wir Liefermargen möglichst niedrig halten, damit alle weiterhin wettbewerbsfähig arbeiten können"

Aufgrund von andauernder Inflationssteigerung sowie erhöhten Transport- und Betriebskosten gerät die Service-Dienstleistung zunehmend unter Druck. Gleiches gilt für Dienstleistungsunternehmen in der Fruchtbranche, die sich der Auslieferung von ultrafrischem Obst und Gemüse widmen. Wie man am sinnvollsten mit den heutigen Widrigkeiten umgeht, erzählt uns Valerio Petracca (r), der das gleichnamige Fruchthandelsunternehmen mit Sitz in Pieterlen, Kanton Bern, nun in dritter Generation führt. 

Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern sehe sich auch der Schweizer Frischesektor mit den heutigen Herausforderungen konfrontiert, so Petracca. "Wir beliefern unsere Kunden mit unserer eigenen Fahrzeugflotte, welche heutzutage 30 LKWs zählt. Die exorbitant hohen Dieselpreise zwingen uns dazu, unsere Margen neu zu überlegen. Wir versuchen, sie dennoch möglichst niedrig zu halten, damit auch unsere Abnehmer am Schweizer Inlandsmarkt weiterhin wettbewerbsfähig arbeiten können. Unser neues Frischelager, welches vor nunmehr zwei Jahren in Betrieb genommen wurde, ist mit einem großen Vordach ausgestattet. Somit konnten wir den gesamten LKW-Parkplatz am Puls der Zeit mit Fotovoltaik-Paneelen bestücken. Wir erwägen momentan eine erneute Erweiterung unserer Fotovoltaikanlage."


Blick aufs neue Firmenlager der Petracca SA inklusive PV-Anlage.

Organisches Wachstum
Petracca SA wurde 1968 gegründet und wird heute von Fabio und Valerio Petracca in dritter Generation geführt. Außer dem Hauptsitz im Kanton Bern verfügt das Familienunternehmen über Standorte in der Türkei (Antalya) sowie Italien (Mailand). "Unsere Tochtergesellschaften ermöglichen es dem Mutterunternehmen, sowohl in der Fruchtlogistik als auch im Qualitätsmanagement schnell und agil auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. In den zurückliegenden Jahren sind wir in vielerlei Hinsicht gewachsen, sowohl rein umsatztechnisch als auch vom Personal her. Außer der Kapazitätserweiterung am Hauptstandort im Jahr 2020 haben wir in den letzten zwei Jahren sechs neue Mitarbeiter einstellen können, die allesamt professionell und verantwortungsbewusst sind."


Das Schweizer Unternehmen verfügt über einen modernen Fuhrpark.

Konventionelle Produkten für den heimischen Markt
Trotz der modernen Kapazitäten in insgesamt drei Ländern wird das Hauptaugenmerk des Unternehmens auch in Zukunft auf der Belieferung des Schweizer Inlandsmarktes liegen, fährt Petracca fort. "Wir haben bereits mehrere Exportanfragen aus Frankreich und Deutschland erhalten, fokussieren uns aber nach wie vor hauptsächlich auf die Belieferung des Schweizer Inlandsmarktes. Wir sind auch bemüht, den Bestellvorgang für unsere gewerblichen Kunden zu vereinfachen, in dem wir bereits seit acht Jahren einen B2B-Online-Shop betreiben"

Gleiches gelte Petracca zufolge für den Bio-Bereich. "Bis vor wenigen Jahren war Bio einer unserer Schwerpunkte, die zugelassenen Pflanzschutzmittel im Öko-Bereich werden aber rasch minimiert, was den Anbau wiederum erheblich erschwert hat und das, obwohl wir regelmäßige Qualitätsproben und Rückstandsanalysen durchführen. Ich will damit nicht sagen, dass wir in Zukunft gar keine Bio-Erzeugnisse mehr anbieten wollen, vorerst haben wir den weiteren Ausbau der Bio-Auswahl aber auf Eis gelegt."

Weitere Informationen:
Valerio Petracca
Petracca SA
Moosstrasse  11
2542  Pieterlen
Tel.   +41 32  376 00 36
E-mail : valerio.petracca@petracca.ch
www.petracca.ch 


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