Fünf Monate nach der Ankündigung, sich nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine aus dem Geschäft zurückzuziehen, hat A.P. Moller-Maersk eine Vereinbarung über die Veräußerung seiner Beteiligung an Russlands größtem Containerterminalbetreiber getroffen. Maersk hatte zuvor seine Containeraktivitäten in und aus Russland eingestellt. Quellen zufolge wollte das Unternehmen seine Minderheitsbeteiligung an Global Ports Investments veräußern, das sieben Containerterminals sowie Fracht-, Massengut- und Roll-on/Roll-off-Aktivitäten hauptsächlich im Baltikum betreibt.

Außerdem hat das dänische Unternehmen offenbar eine Absichtserklärung mit der malaysischen Investitionsentwicklungsbehörde (MIDA) unterzeichnet, um Investitionen in das Land voranzutreiben, mit dem Ziel, es zu einem der Logistikzentren Südostasiens zu machen.

Maersk erklärte, dass es mit der MIDA zusammenarbeiten wird, um Hightech- und High-Impact-Investitionen in Sektoren wie Automobil, Elektrik und Elektronik, Maschinen und Ausrüstung, medizinische Geräte, Luft- und Raumfahrt, erneuerbare Energien und Verbrauchertechnologie in Malaysia anzuziehen.

Quelle: theedgemarkets.com