Shortlist des Ceres Award bekannt gegeben

Süßkartoffeln, Biogas und Kartoffelmanufaktur

Heutzutage rückt die Landwirtschaft immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit – nachhaltige Ressourcen-Nutzung, Umwelt- und Klimaschutz sind nur einige der Themen, die im Rahmen der Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung in aller Munde sind. Der Wunsch nach Transparenz in der Produktion und der Produktherkunft spielt eine immer größere Rolle.

Aus diesem Grund gibt es den CeresAward, eine  Auszeichnung, die außergewöhnliche Leistungen der Landwirte in Deutschland in zehn unterschiedlichen Kategorien prämiert. Die Auszeichnung bietet eine öffentlichkeitswirksame Plattform, um die Fähigkeiten und bedeutenden Leistungen der Landwirte in Deutschland hervorzuheben – innerhalb der Landwirtschaft und darüber hinaus. Die Verleihung des CeresAward  findet jährlich im Rahmen einer festlichen Galaveranstaltung statt.

Diese Woche wurde die Shortlist bekannt gegeben. Eine fachkundige Jury nimmt die Finalisten in den nächsten Monaten genau unter die Lupe. Auf einer Galaveranstaltung am 12. Oktober 2022 werden die Sieger in 10 Kategorien sowie der Gesamtsieger, der Landwirt oder
die Landwirtin des Jahres 2022, bekannt gegeben. Wir haben die Nominierten im Bereich Obst, Gemüse und Kartoffeln für Sie aufgelistet:

Von der Knolle bis zum Knödel
Karin Kopolds Kartoffel-Manufaktur ist genauso, wie man sich das vorstellt. Mit den eigenen Händen und mit Liebe entsteht eine ganze Palette hochwertiger Kartoffelprodukte. Für Kartoffelliebhaber der Himmel auf Erden. Vom Reiberdatschi, über Kartoffelsalat bis hin zu süßen Knödelvarianten reicht Kopolds Angebot. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts hat sich die Landwirtsfamilie in der kleinen Gemeinde Brunnen bei Schrobenhausen dem Kartoffelanbau verschrieben. Mit dem Kauf der Firma Beck‘s aus Niederbayern gelang der Unternehmerin im Jahr 2003 der Schritt vom reinen Kartoffelanbau hin zur Manufaktur. Mittlerweile unterstützen 14 Mitarbeiter Karin Kopold bei der Erfüllung ihres Traums.

Der Süßkartoffel größter Fan
„Sönkes Süßkartoffeln“ – mit dieser Marke etablierte der junge Landwirt Sönke Strampe einen rentablen Gemüsebau in der Lüneburger Heide. Aus Überzeugung bewirtschaftet er seinen Betrieb ökologisch, nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes. Zusätzlich zu den Süßkartoffeln baut er im Schwerpunkt Dinkelund Kleegras an. Vermarktet werden seine Süßkartoffeln bevorzugt regional. Er beliefert Supermärkte, Bioläden und Unverpacktläden in der Lüneburger Heide und mehrere Naturkosthändler im Hamburger Umland. Zudem bietet er seit 2021 einen direkten Paketversand für den Endkunden über die Plattform „Crowdfarming“ an. Er testet auch mal untypische Anbauverfahren und baut Maschinen nach seinen Bedürfnissen um. Krumme, oder beschädigte Süßkartoffeln bekommen ab sofort in der „Stadt-trifft-Land“ Edition von SuppenSohn einen Platz.

Wo sich Tomaten an Biogas wärmen
Tomaten über Tomaten, soweit das Auge reicht. Das rote runde Gemüse von Biolandwirt Rainer Carstens wächst in einem 4 ha großen Gewächshaus in Wöhrden im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Damit die Tomaten der Westhof Bio -Gemüse GmbH & Co. KG nicht frieren müssen, hält sie zu 100 Prozent die Abwärme der Biogasanlage warm. Zusätzlich versorgt Carstens mit dem Strom der Anlage 7.000 Haushalte. Die Biogasanlage läuft ausschließlich mit Gemüseresten und Grasschnitt. Das dabei entstehende Gärsubstrat setzt der Landwirt anschließend als Biodünger im Gemüseanbau und im Gewächshaus ein. Auch für Abluft der Biogasanlage hat Carstens noch eine Verwendung: Gereinigt leitet er sie als Dünger in sein Gewächshaus ein.

Weitere Informationen:
www.ceresaward.de
www.soenkes-suesskartoffeln.de
www.kopolds-kartoffelhof.de 
www.westhof-bio.de 


Erscheinungsdatum:



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