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Zespri über die Umstellung auf Kartonpackungen:

"Unser Unternehmen unterstützt die Nachhaltigkeit von ganzem Herzen"

Eines der globalen Nachhaltigkeitsziele von Zespri ist es, dass seine Verpackungen bis 2025 vollständig recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sind. Kürzlich hat der Kiwispezialist in Europa einen Schritt in diese Richtung unternommen, indem er auf Verbraucherverpackungen aus 100 % Karton umgestiegen ist.

„Früher haben wir die Früchte in einem Karton-Tray verpackt, welcher aber noch von einer Plastikfolie umgeben war. Unser Unternehmen unterstützt die Nachhaltigkeit von ganzem Herzen. Deshalb wollen wir schnell zu einer plastikfreien Lösung für unsere Verbraucherverpackungen übergehen. Wir wollen vollständig nachhaltige Kartonverpackungen verwenden“, sagt Nele Moorthamers, Zespris Marketingleiterin für Europa und Nordamerika.

Sichtbarkeit
"Wir haben uns vor allem darauf konzentriert, dass die neue Verpackung die Frucht optimal unterstützt und dafür sorgt, dass die Kiwis optimal verpackt und transportiert werden. Die Verpackung musste zu einem frischen Produkt passen und sicherstellen, dass die Haltbarkeit während der Verpackung optimal bleibt. Kunststoff hat eine wichtige Funktion bei der Konservierung von Frischwaren, und Alternativen müssen sorgfältig geprüft werden."

Ein weiterer Aspekt, der berücksichtigt wurde, war die Sichtbarkeit, die bei Kartonverpackungen weniger gegeben ist als bei Kunststoffverpackungen. „Die Käufer wollen das Produkt sehen und beurteilen können, welches Obst für sie das Beste ist. Deshalb haben wir versucht, die Früchte sichtbar zu machen. Durch die notwendigen Ausschnitte in der Verpackung haben wir das Gleichgewicht zwischen Sichtbarkeit und Stabilität gefunden“, erklärt Nele.

Rote Kiwi
Ein weiterer Aspekt, bei dem Zespri auf Nachhaltigkeit achtet, ist der Anbau. So werden derzeit Versuche zum Anbau roter Kiwis in Europa durchgeführt. Zespri vertreibt diese bereits in Asien. „Wir wollen irgendwann auch rote Kiwis auf den europäischen Markt bringen, indem wir die Früchte dort anbauen. Dieser Punkt fällt unter unsere Nachhaltigkeitsziele.“ 

„Wir wollen unser Produkt so nah wie möglich am Verbraucher anbauen“, sagt Nele. Wie die grünen und gelben Kiwis wird auch diese Sorte im neuen Karton-Tray verpackt werden. „Wir werden sie auf die gleiche Weise verpacken wie unsere anderen Kiwis. Wir bemühen uns sehr, die Menge an Plastik, die wir in Europa noch für Verpackungen verwenden, zu reduzieren.“

Positives Feedback
Nele weist darauf hin, dass die Verbraucher auch von Unternehmen erwarten, dass sie auf Plastik verzichten. „Das hängt ein bisschen von jedem Land ab, aber die Leute wollen weniger Plastikverpackungen sehen.“ Der Markt nimmt die neuen Verpackungen von Zespri gut auf. „Die Käufer reagieren sehr positiv darauf“, sagt sie. Aufgrund der steigenden Preise - nicht nur für Papier und Karton, sondern auch für viele andere Rohstoffe - ist es jedoch schwierig, ein Gleichgewicht zwischen den Verbraucherpreisen zu finden. „Die Menschen sind bereit, gute Preise für Qualitätsprodukte zu zahlen. Wir versuchen also, ein Gleichgewicht zwischen den höheren Kosten und unserem Verbraucherpreis zu finden.“ 

Das Gesamtkonzept
Bevor sich Zespri für die neue Kartonverpackung entschied, führte das Unternehmen eine Marktanalyse durch, um seine Optionen zu ermitteln. „Bei der Einführung einer neuen Verpackung geht es nicht nur um die Verpackung, sondern auch um die Technologie, die sie umgibt. Diese muss dafür sorgen, dass die Kartons aufgerichtet, gefaltet, befüllt und verschlossen werden können“, sagt Melanie Vanbelleghem von Van De Velde Packaging. Das belgische Unternehmen arbeitet seit Jahren mit Zespri zusammen und hat den neuen Verpackungsprozess eingerichtet.

„Wir sind ein One-Stop-Shop. Wir haben nicht nur Produktkenntnisse, sondern kennen auch die Verpackungsmaschinen. Bei Bedarf können wir dieses Know-how auch separat nutzen.“ Einen kompletten Prozess, von der Verpackung bis zur Maschine, bei ein und derselben Partei zu platzieren, sieht Melanie als großen Vorteil. „Wir arbeiten intern zusammen - die Verpackungsabteilung arbeitet mit der Maschinenabteilung zusammen - um zu sehen, wie jedes Problem gelöst werden kann und wie wir den Prozess optimieren können.“

„Wenn es sich um getrennte Parteien handelt, ist die Kommunikation normalerweise etwas schwieriger.“ Dieses Gesamtkonzept gefiel Zespri. „Auf der einen Seite hat man die neue Verpackung, aber wie benutzt man sie? Für uns ist es wichtig, dass es eine Verbindung zur Maschine gibt, damit wir den Verpackungsprozess letztendlich automatisieren können“, sagt Nele.

Laut Melanie ist das Interesse des Marktes an Verpackungen aus Papier und Karton viel größer als früher. Sie führt dies unter anderem auf die kürzlich in Frankreich verabschiedete Gesetzgebung zurück. Sie verbietet Plastik als Verpackungsmaterial, mit einigen Ausnahmen. „Wir denken, dass dieser Trend auch Belgien und die Niederlande erreichen wird.“

„Unsere Kunden stellen bereits von Kunststoff- auf Kartonverpackungen um.“ Es ist gut für ein Unternehmen, sich auf diesen Wandel vorzubereiten, sagt Melanie. „Für viele Kunden ist es ein großer Schritt, auf Papier oder Karton umzusteigen. Das hat auch enorme Auswirkungen auf ihren Produktionsprozess.“

Geringere Menge
Die Kartonpreise sind seit letztem Sommer drastisch gestiegen. Außerdem wurden mehrere Kartonfabriken geschlossen, entweder wegen Überalterung oder aus Planungsgründen. Das hat dazu geführt, dass das Angebot an diesem Material geringer geworden ist. „Viele Mengen sind daher vom Markt verschwunden. Die Mengen der Fabriken, die jetzt als Ersatz neu gebaut werden, werden wahrscheinlich erst später in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Auch sie werden voll ausgelastet sein, um die aktuelle Marktnachfrage zu befriedigen“, sagt Melanie.

Durch die Umstellung von Plastik- auf Kartonverpackungen wird es eine neue Nachfrage geben. „Die Eröffnung neuer Fabriken wird also nicht zu einem Überschuss führen. Die Schließung einer Fabrik kann nicht über Nacht aufgefangen werden - das braucht Zeit“, schildert Nele. Aus diesem Grund und wegen der steigenden Energiepreise rechnet Melanie damit, dass Karton vorerst teurer bleiben wird. Sie vermutet jedoch, dass die Hersteller ihre Kapazitäten irgendwann ausweiten werden, um die Nachfrage zu befriedigen.

Nele Moorthamers
Zespri International (Europa)
Posthofbrug 10 bus 3
B-2600 Berchem
+ 32 3 201 08 05
nele.moorthamers@zespri.com
www.zespri.eu


Erscheinungsdatum:



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