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Europe Retail Packing BV, Niederlande

Perfektionierung des Handels inmitten dieser überwältigenden, globalen Entwicklung

Europe Retail Packing BV aus Poeldijk, den Niederlanden, hat die These aufgestellt, dass die gesamte Industrie wegen Corona und des Ukraine-Kriegs Probleme von historischem Ausmaß bekommen wird. "Der Kräutersektor ist sehr von der Globalisierung abhängig, die aber gerade von Kräften aufgehalten wird, die niemand kontrollieren kann", sagt Omer Kamp von ERP.

Jetzt werden die Auswirkungen der zweijährigen Corona-Pandemie sichtbar: Es gibt logistische Defizite, die Preise steigen immer weiter und die Inflationsrate ist unfassbar hoch. Als wäre das nicht schon genug, wird nun durch den Ukraine-Krieg noch mehr Öl ins Feuer gekippt. Dadurch werden diese Schwierigkeiten noch verstärkt und es entstehen weitere Probleme für den globalen Handel. Der gesamte Markt befindet sich gerade auf einer Achterbahnfahrt mit vielen Unsicherheiten und wenig Stabilität. "Um all diese Herausforderungen meistern zu können, muss es im Handel schnelle und entschlossene Änderungen geben und zwar sofort", sagt Raymond Van Der Burgh.

Bei den afrikanischen Kräutern, die inzwischen eine sehr gute Reputation haben, gibt es große Probleme, Frachtraum für den Import nach Europa zu finden. Außerdem steigen die Preise und die Transportzeiten verlängern sich. In Israel bereitet vor allem der Wertverlust der Währung große Probleme. Der Rohöl-Preis liegt bei 120 USD pro Barrel. Dadurch steigen die Preise und die Qualität der Proukte leidet. Außerdem steht die Produktion in der EU unter Druck, weil die Gaspreise neue Rekordhöhen erreichen und Rohmaterialien wie Packpapier und Plastik knapper werden. "So oder so hat die Frischkräuter-Industrie keine Wahl; sie muss sich an die neue Weltordnung anpassen und Gewinnmargen bieten, die die unvorteilhaften Entwicklungen auf dem Markt abfangen können", sagt Omer Kamp.

Das niederländische Unternehmen hat deswegen entschieden, auf neue Methoden zurückzugreifen und so das Geschäft zu expandieren, statt es zu verkleinern. "Unsere Kunden können sich auf ein täglich frisches Angebot an Kräutern aus aller Welt verlassen und müssen dabei kein Risiko eingehen. Wir können die Bestellungen noch am gleichen Tag ausführen und wählen nur die besten Kräuter aus", sagt Joella Steenbergen.

Trotz aller aktuellen Herausforderungen schafft es das Unternehmen, zwischendurch immer wieder, seine Ziele und wichtige Informationen mit den Kunden zu teilen, sodass es keine bösen Überraschungen gibt. Damit das gelingt, schickt das Unternehmen seinen Kunden jeden Tag einen Newsletter per E-Mail. Die Updates enthalten Informationen über die Verfügbarkeit, Preisschwankungen, Aussichten, die Qualität und alle Faktoren, die sich auf das Endprodukt auswirken.

Laut ERP bleibt die Nachfrage trotz aller Umstände stabil und soll Prognosen zufolge sogar noch weiter ansteigen. Die Corona-Regeln sind fast vollständig gelockert worden und die Leute treffen sich wieder in größeren Gruppen. Außerdem ist das Wetter gut und Ostern steht vor der Tür. Dementsprechend werden die Umsätze und auch der Konsum im Gastgewerbe in den kommenden Tagen deutlich ansteigen. 

Die Gewächshäuser in den Niederlanden haben begonnen Koriander, Dill und Kerbel zu ernten. Gleichzeitig kommen Thymian, Melisse, Basilikum und Tarragon aus Spanien. Das spanische Angebot ist trotz einiger Streiks sehr verlässlich und es gibt genug Minze, Koriander, Dill, Petersilie etc. In einigen Ländern und Regionen wie Polen, Deutschland und Südfrankreich wird Schnittlauch geerntet und dazu kommt ein stabiles Angebot aus Jordanien und Äthiopien.

Das Unternehmen sagt aber auch, obwohl es immer ausreichend Angebot gebe, müsse man auch sehr auf die Qualität gucken. Das Wetter ist dieses Jahr zurzeit für einige Kräutersorten wie Basilikum nicht ideal. Die Temperaturen sind nicht zu hoch und auch nicht zu niedrig, allerdings ist es relativ feucht. Das heißt, dass das Risiko für einen Pilzbefall so hoch wie noch nie ist. Botrytis und Mehltau können sich sehr leicht ausbreiten, wenn sie nicht sofort und effektiv bekämpft werden. Deswegen müssen mehr Inspektionen durchgeführt werden.

"In den meisten Fällen werten wir zuerst Fotos und Berichte aus, bevor wir die betroffenen Produzenten besuchen. So können wir böse Überraschungen vermeiden. "Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir sie gut informieren und ihnen nicht einfach das sagen, was sie hören möchten. Denn sollte es einen Pilzbefall geben, muss dieser langfristig bekämpft werden. Weder wir noch unsere Kunden können sich leisten, enttäuscht zu werden. Deswegen ist Transparenz sehr wichtig", sagt Omer Kamp.

Auch die Sanktionen, die die Europäische Union, Amerika und andere NATO-Staaten gegen Russland verhängt haben, werden sich auf den Export von Gütern und damit auf den gesamten Markt auswirken. Einige Unternehmen haben Probleme, Zahlungen für bereits exportierte Ware zu erhalten. Diese Unternehmen werden ihre Kräuter voraussichtlich in Zukunft auf das europäische Festland exportieren. Das könnte dazu führen, dass der Markt überflutet wird, da neue Akteure auf einen bereits gesättigten Markt kommen. Obwohl sich der Markt dahingehen verändert, glaubt Europe Retail Packing BV daran, dass es sich lohnt, wenn man sich von einem guten Unternehmen in ein noch Besseres weiterentwickelt. Es ist keine Frage des Wollens, sondern ein Muss.

"Unsere Aufgabe ist es, trotz der Pandemie, des Kriegs und der wirtschaftlichen Unsicherheit, alles zu geben, um so Erfolg in der Industrie zu haben und Sicherheit zu garantieren. Es liegt an uns, in jeder Herausforderung eine Chance zu sehen", sagt Wessel Prinns von ERP abschließend.

Für weitere Informationen: 
Omer Kamp
Europe Retail Packing B.V.
Tel: +31 174 282 510
Tel: +972 54-6512199 
Email: Omer@erpnl.nl  
www.erpnl.nl  


Erscheinungsdatum:



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