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Günther Maters, Koeltrans Angeren, über "das Elend namens LNG/kg-Preis"

"Die Kosten sind jetzt so hoch, dass es wirklich weh tut"

"Das Elend heißt LNG/kg-Preis". So begann Günther Maters' Beitrag auf LinkedIn letzte Woche. Der Inhaber von Koeltrans Angeren beschloss, dass er seinen Mund nicht länger halten konnte. Mit einem überzeugenden Beitrag sprach er ein Problem an, das ihm und sicher auch vielen anderen Transporteuren seit einiger Zeit erhebliche Kopfschmerzen bereitet.

"Letztes Jahr haben wir aus eigenem Antrieb mit 37 Lkw auf LNG umgestellt, weil ich einfach ein gutes Gefühl dabei hatte. Ich habe immer noch ein gutes Gefühl dabei, das sollte klar sein. Gerade wenn das Bio-LNG weiter ausgerollt wird, wird es wirklich zu einer gravierenden CO2-Reduktion kommen", so Günther weiter. "Nur so, wie die Dinge jetzt laufen, ist es einfach nicht möglich. Die Kosten sind inzwischen so hoch, dass es wirklich weh tut. Wir arbeiten alle an der Umstellung auf grüne Technologien, aber das hat auch seine Schattenseiten."

Dieser Nachteil liegt in den extremen Preisschwankungen des alternativen Kraftstoffs. Eine Zeit lang war die Stabilität für viele Transporteure der wichtigste Grund für einen Wechsel. Aufgrund der weltweit hohen Nachfrage, des begrenzten Angebots und die asiatischen Länder, die bereit sind, viel mehr für LNG zu zahlen, ist der Preis inzwischen auf über 2 Euro/kg gestiegen."

"Wenn man bedenkt, dass wir von 80 Cent/kg ausgegangen sind, ist das natürlich eine extreme Entwicklung, die niemand kommen sah. Man investiert fünf Jahre lang auf der Grundlage der Fakten, die man zu diesem Zeitpunkt kennt. Wir sind an Preiserhöhungen beim Diesel gewöhnt, aber wer würde erwarten, dass sich der Preis mehr als verdoppelt? Dadurch werden die Vorteile der erhaltenen Subvention und der Mautbefreiung in Deutschland vollständig zunichte gemacht. Ganz zu schweigen von den Verlusten derjenigen Spediteure, die auf eigene Initiative im Inland fahren."

Günther sieht keine kurzfristige Lösung. "Meiner Meinung nach ist es letztendlich wichtig, die richtigen Vereinbarungen mit seinen Kunden und Lieferanten zu treffen. Es muss einfach Klarheit herrschen, damit man die Freuden, aber in diesem Fall auch die Lasten teilt. Grün sein ist etwas, das man gemeinsam tut. Albert Heijn entschädigt zum Beispiel bereits seine Transporteure, damit der Schaden gemeinsam begrenzt werden kann. Wer das nicht richtig mit seinen Kunden abgesprochen hat, wird das schmerzlich zu spüren bekommen."

Für 2022 hat das Transportunternehmen eine weitere Investition von 30 LNG-Fahrzeugen für seine Flotte vorgesehen. Ob sie damit weitermachen werden, weiß Günther noch nicht. "Wir sind in Gesprächen mit unserem Lieferanten, um zu sehen, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt. Letztlich haben sie auch ein Interesse daran, dass die Transportunternehmen weiterhin an LNG glauben. Es wurden enorme Investitionen getätigt, aber wer weiß, wann die Preise wieder ein akzeptables Niveau erreichen werden? Diese extremen Schwankungen müssen wir loswerden, wenn wir in diesem Sektor vorankommen wollen."

Für weitere Informationen:

Gunther Maters
Koeltrans Angeren
T +31 26 3252407
gunther@koeltrans.nl   
www.koeltrans.nl


Erscheinungsdatum:



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