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Sertac Uralkaya, Uralkaya Großhandel, zum Beginn der ägyptischen Zitrussaison:

"Herkunft ist im Zitrushandel nicht ausschlaggebend, sondern der Geschmack"

Planmäßig kommt die ägyptische Zitrussaison nun langsam aber sicher in Schwung. Auch am Kölner Großmarkt - etwa beim Familienunternehmen Uralkaya GmbH - trafen diese Woche die ersten Valencia-Orangen aus dem nordafrikanischen Land ein. Wir sprachen zu Beginn der Saison mit Sertac Uralkaya über den Abverkauf und die allgemeine Stimmung am Großmarkt.

Sie beziehen sowohl Saft- als auch Essorangen aus Ägypten, berichtet Uralkaya auf Nachfrage. "Parallel zur spanischen Ware bieten wir um die Jahreszeit ägyptische Erzeugnisse an, wobei Ägypten in der Regel einen Tick günstiger gehandelt wird. Für die meisten Kunden ist die Herkunft aber nicht ausschlaggebend, sondern vielmehr der Geschmack und die Qualität der Früchte", weiß der junge Inhaber.


Sertac Uralkaya zusammen mit seinem Vater, dem Firmengründer des Familienunternehmens, beim Großmarktbesuch von Freshplaza im Jahr 2019.

Unsicherheit jenseits der Lieferkette
Ähnlich wie bei nahezu allen Artikeln kommt es laut Uralkaya während der Pandemie immer wieder zu Lieferverzögerungen und Warenverknappungen. "Sowohl bei uns Händlern als auch auf Erzeugerseite ist man sehr verunsichert. Die Bauern wissen nicht, wie viel Ware sie ernten sollen, weil sie Angst haben, dass sie die Mengen später mangels Nachfrage nicht loswerden. Vorher konnte man das Ganze einigermaßen planen, das ist den heutigen Umständen entsprechend nahezu unmöglich."


Ägyptische Valencia-Orangen der Marke Naba

Nichtsdestotrotz gebe es nach wie vor gewisse Artikel, die guten Anklang bei den Abnehmern finden. Uralkaya nennt essreife Avocados als Beispiel. "Wir handeln je nach Verfügbarkeit sowohl kolumbische als auch peruanische Avocados und beobachten 12 Monate im Jahr eine kontinuierliche Nachfrage. Man bemerkt schon, dass die Avocado als Fleischersatz zunehmend im Trend liegt."


Essreife Avocados erfreuen sich einer kontinierlichen Nachfrage.

Spürbare Absatzeinbußen
Trotz Einbußen schlägt man sich auch am Kölner Frischezentrum so gut wie es geht durch. "Auch wir sind selbstverständlich nicht von Absatzeinbußen verschont geblieben. Nicht nur im Bereich der Gastronomie, sondern auch im Wochenmarkthandel sind die Umsätze spürbar zurückgegangen. Da wir aber ein breit gefächertes Klientel bedienen, hält sich der Umsatzeinbruch noch einigermaßen in Grenzen", heißt es abschließend. 

Weitere Informationen:
Uralkaya Gemüse & Obst Großhandel 
Sertac Uralkaya
Marktstr. 10
50968 Köln (Großmarkt)
Tel.: +49 163 3597508
E-Mail: uralkaya@hotmail.de  
Web: https://www.uralkaya.de/     


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