Fotoreportage Niederländische und Belgische Aussteller

Interpom gerade rechtzeitig stattgefunden mit 11.768 Besuchern

Bei der 20. Ausgabe der Interpom lautete das Thema: "Let's reconnect the potato chain" (dt. 'Lasst uns die Kartoffelkette wieder verbinden') und brachte Kartoffelerzeuger, Verarbeiter, Verpacker, Käufer und Händler zusammen. Während es letzte Woche noch sehr unsicher war, ob die Veranstaltung stattfinden kann, blickt die Organisation auf eine erfolgreiche Messe zurück. Da Messen unter das Handelsprotokoll und nicht unter das Veranstaltungsprotokoll fallen, konnte die Messe doch noch abgehalten werden. Etwa 10% der Aussteller hatten abgesagt oder waren gar nicht erst erschienen. Dennoch waren rund 300 Unternehmen anwesend.


Dr. Stefan Töpfl, Geschäftsführer der Elea GmbH

Corona-Politik und Verantwortung
Bei einem Rundgang über die Messe fiel auf, dass die Corona-Politik von allen Ausstellern anders interpretiert wurde. Das Protokoll der Ausstellungsorganisation und der einzelnen Aussteller stimmte nicht immer überein. Es gab Unternehmen, die sich für den Bau eines Standes entschieden, aber keine Standbesatzung schickten. Andere Plätze waren völlig leer, während an einigen Ständen eine ausgelassene Party stattfand und von einer Corona-Politik überhaupt keine Rede sein konnte. Obwohl die Ausstellungsorganisation ihr Möglichstes tat, um auf die Verantwortung der Menschen hinzuweisen, wurde dies in mehreren Fällen ignoriert.


Menno Jongsma und Hans Vos von Synergy Systems vertreten die Kronen GmbH in den Benelux-Ländern.

Die Interpom verzeichnete an den drei Tagen 11.768 Besucher. Dies war angesichts der Maßnahmen, Quarantänen und des schwierigen internationalen Personenverkehrs zu erwarten. Es hatte auch Auswirkungen auf die internationale Präsenz; es gab weniger Besucher aus den Niederlanden, Deutschland und außereuropäischen Ländern. Dieses Mal war Frankreich genauso stark vertreten wie die Niederlande. Das hängt natürlich mit den strengeren Vorsichtsmaßnahmen zusammen, die in jedem Land gelten.


Das Team von Bejo 

Wenn wir die Aussteller nach ihren Erfahrungen mit der Messe fragten, waren sie bemerkenswert positiv. Mit Ausnahme des Sonntags, der als touristischer Tag gilt, war die Besucherqualität gut. Die Tatsache, dass weniger Menschen die Messe besuchten, bedeutete auch, dass mehr Zeit für Menschen blieb, die die Messe gezielt und professionell nutzten. Es wird darüber nachgedacht, ob es sinnvoll ist, den Sonntag auch in Zukunft als Messetag beizubehalten. Die Messe könnte professioneller werden, wenn man diesen Tag abschafft und damit den touristischen Charakter aufgibt.


Michel Versteeg von Restrain

2022 soll eine weitere Interpom am 27., 28. und 29. November in Kortrijk Xpo stattfinden.

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