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Euro Gijbels:

"Normales spanisches Produktangebot erwartet"

"Diese Saison dürfte besser werden als letztes Jahr", sagt John Gijbels, Juniorchef von Euro Gijbels. Das Unternehmen vertreibt Obst und Gemüse, das in Belgien und Katalonien angebaut wird. John weist darauf hin, dass er jetzt, im zweiten COVID-19-Jahr, mit einem Nachfragerückgang konfrontiert ist. Das war nach der hohen Nachfrage im ersten Jahr der weltweiten Pandemie der Fall. In den Ländern, in denen Euro Gijbels seine Produkte vertreibt, scheint die Pandemie einigermaßen unter Kontrolle zu sein. John Gijbels erwartet daher, dass die Nachfrage wieder auf ihr früheres Niveau zurückkehrt.


John Gijbels und sein besonderer Gast St. Nikolas

Was das Angebot an spanischen Erzeugnissen betrifft, so rechnet er mit einer normalen Saison. Laut John pflanzen die spanischen Erzeuger vorsichtig an. Seiner Meinung nach war es Ende Oktober noch zu früh in der Saison, um abzuschätzen, wie sich das auf die Preise auswirken wird. "Ich wäre schon zufrieden, wenn die Nachfrage steigen würde", sagt er. Gijbels glaubt, dass die Saison etwas später beginnen könnte. Das liegt an den Regenfällen zum Zeitpunkt der Aussaat. Aber das gute Wetter in den Wochen vor der Ernte sollte das wieder wettmachen.

Clementinen
Euro Gijbels konzentriert sich hauptsächlich auf Petersilie, Blumenkohl, Sellerie, Fenchel, Endivie, Clementinen und Orangen. Ende Oktober haben sie mit der Ernte von Oronules begonnen. John sagt, dass das Angebot an Clementinen in diesem Jahr gering sein wird. "In diesem Jahr gibt es weniger Clementinen, daher werden die Preise stark steigen. Sie haben große Hagelschäden erlitten, und es gibt einfach weniger Früchte pro Baum. Die Preise dürften daher höher sein als im letzten Jahr."

Außerdem werden die Clementinen jedes Jahr verstärkt von Blattläusen befallen. Diese hinterlassen einen schwarzen Schleier auf der Oberseite der Früchte. "Wir haben dadurch mehr Ausfälle. Blattläuse verbreiten sich sehr leicht, wir müssen das sehr genau beobachten." Noch ist dieser Schädling nur in Südeuropa zu finden, aber er ist auf dem Weg nach Norden.

Ab Januar wird Euro Gijbels eine neue Sorte von Clementinen testen. "Es gibt eine Lücke zwischen den Clemenules und den Nardorcotts. Mit dieser Sorte wollen wir diese Lücke schließen. Wir wollen in diesen wenigen Wochen keine Kunden verlieren, weil Clementinen sich nicht richtig schälen lassen oder Kerne enthalten. Diese neue Sorte ist vielversprechend und super süß", erklärt John.

Milde Winter
Das Unternehmen erwartet jetzt, Ende November, den ersten spanischen Blumenkohl. Die Konkurrenz aus Belgien nimmt in diesem Gebiet zu. In den letzten Jahren waren die Winter recht mild. Die belgischen Erzeuger wagen es also, das Risiko einzugehen, länger Blumenkohl anzubauen.

"Das scheint jedes Jahr ein bisschen länger zu dauern", sagt John. Euro Gijbels baut auch viel Petersilie an, sowohl glatte als auch krause. Der Juniorchef fügt hinzu, dass die Nachfrage nach krauser Petersilie früher größer war als die nach der glatten Sorte. "Jetzt ist es genau andersherum. Der Markt für krause Petersilie ist am Aussterben. Die glatte Petersilie wird jedes Jahr stärker nachgefragt."

Arbeitskräftemangel
"Auch in Spanien gibt es einen Arbeitskräftemangel", räumt John ein. Die Automatisierung zum Beispiel boomt. Dann braucht man weniger Leute. Obwohl es dem Unternehmen gelingt, seinen Bedarf an Arbeitskräften zu decken, fordert dies zunehmend seine Aufmerksamkeit. "Jedes Jahr wird es schwieriger, Arbeitskräfte zu planen. Man muss immer weiter im Voraus planen." Steigende Rohstoffpreise für Dinge wie Holz und Diesel üben ebenfalls Druck auf die Preise aus. "Ich hoffe, dass die Obst- und Gemüsepreise folgen werden, denn das betrifft alle", so John Gijbels abschließend.

Für weitere Informationen:
John Gijbels
Euro Gijbels
Acaciastraat 21
2440 Geel – België
Cami de les Arenes s/n
43300 Mont-roig del Camp
Tarragona - España


Erscheinungsdatum:



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