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Kartoffel-Marktbericht KW 47:

'Vielerorts brachte die wieder spürbare Pandemie-Situation Planungsunsicherheiten mit sich'

Die Geschäfte blieben oftmals hinter den eigentlichen Möglichkeiten zurück. Vielerorts brachte die wieder spürbare Pandemie-Situation Planungsunsicherheiten mit sich. Die Notierungen verharrten dennoch meist auf dem Niveau der Vorwoche. Punktuell leichte Korrekturen waren nur in Berlin und München zu vermeiden. Erste Annabelle aus Zypern wurden in Hamburg gesichtet, so der aktuelle Bericht vom BLE.

Rheinland-Pfalz: Kartoffelangebot bedarfsdeckend
Der Marktverlauf ist novembertypisch ruhig. Das Kartoffelangebot hat sich der verhaltenen Marktsituation angepasst, ist aber noch gut bedarfsdeckend. Absortierungen liegen weiter auf höherem Niveau. Unsicherheit besteht wie stark der Anstieg der Inzidenzen den Absatz an Gastronomie und Großküchen beeinträchtigen könnte. Die EZP bleiben stabil, die Verbraucherpreise tendieren etwas fester, so die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Hessen: Ruhige Nachfrage
Eine weitgehend ruhige Nachfrage bestimmt die Marktlage für Kartoffeln meldet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Trotz wiederholter Verkaufsaktionen im LEH bleiben die Umsätze im gewohnten Rahmen. Hoffnungen auf eine Belebung richten sich jetzt auf das Weihnachtsgeschäft. Unterdessen könnten verschärfte Corona-Bedingungen zu einem erneuten Einbruch führen. Packbetriebe berichten von inhomogenen Partien mit Absortierungen bis zu 40 %. Daher müssen Anlieferungen teilweise gestoßen werden. Die Erzeugerpreise für qualitativ gute Partien zeigen sich befestigt und mit weiteren Anpassungen wird bislang gerechnet.

Niedersachsen: Markt lief gut voran
Entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) wurden in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt:

Abhängig von der Qualität sind weiterhin Zu- bzw. Abschläge möglich. Beachten Sie bitte folgende Markthinweise: Der Markt lief weiterhin gut voran. Es traten teilweise Qualitätsprobleme aufgrund von Fäulnis auf, berichtet der Bauernverband Niedersachsen.

Schleswig-Holstein: Unruhe durch Corona
Einer Meldung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein nach sorgen im Kartoffelgroßhandelsgeschäft die zunehmenden Corona-bedingten Einschränkungen für Unruhe. Durch die Absage vieler Großveranstaltungen wie den Weihnachtsmärkten, macht man sich besonders im Verarbeitungsbereich Sorgen um den Absatz der Pommes-Kartoffeln. Dies könnte das Angebot im Speisekartoffelbereich erhöhen. Die Nachfrage der Restaurants nach Speisekartoffeln hat sich ebenfalls verringert. Dem gegenüber rechnet man jedoch mit einer höheren Nachfrage im LEH, sollte sich die Coronasituation weiter zuspitzen. Insgesamt bleibt der Markt jedoch ausgeglichen. Gerade in den südlichen Bundesländern sind die Absortierungen wegen Qualitätsmängel recht hoch.


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