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Spanischer Erzeugerverband fordert Einfuhrzölle auf südafrikanische Mandarinen

Der spanische Erzeugerverband La Unió de Llauradors wird diese Woche bei seinem Besuch in Brüssel fordern, dass Mandarinen ebenfalls in die Überprüfung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Südafrika einbezogen werden. Die Sitzungen beginnen am Donnerstag. "Wir fordern die Einführung von Einfuhrzöllen ab September, weil klar ist, dass die südafrikanische Früchte den reibungslosen Verkauf unserer Clementinen und frühen Mandarinen behindern", gab La Unió bekannt.

Orangen fallen bereits unter das Abkommen, Mandarinen jedoch nicht. Das sollte schnell geregelt werden, denn südafrikanische Mandarinen genießen völlige Quoten- und Zollfreiheit. "Mandarinen haben ein großes wirtschaftliches Potenzial für Südafrika. Das gilt gerade für die lizenzpflichtigen Sorten im spanischen Zitrussektor wie Orri, Tang Gold, Nadorcott oder Leanri, aber auch die hier in großem Umfang angebauten Hybriden wie Clemenvilla. Laut einer von La Unió erstellten Studie könnte Südafrika in der zweiten Saisonhälfte eine große Anzahl von Mandarinen auf die europäischen Märkte liefern."

Diese Untersuchung von La Unió zeigt, dass Südafrika im September den Export von Mandarinen nach Europa erhöht. Früher wurden im September durchschnittlich 18.000 Tonnen verschifft, aber in den letzten beiden Jahren ist diese Zahl auf fast 25.000 Tonnen gestiegen. Die jährlichen Gesamtimporte erhöhten sich von ca. 64.000 Tonnen auf ca. 78.000 Tonnen. Südafrika exportiert im September, das ist auch der Beginn des Wirtschaftsjahres in Spanien, fast 27% aller seiner kleinen Zitrusfrüchte in die EU.

Südafrika erhöht nun deutlich die Anbaufläche bei späten oder extra späten Sorten, die hauptsächlich für den europäischen Markt bestimmt sind. "In den letzten zwei Jahren hat in Südafrika der Anbau von Mandarinenhybriden, hauptsächlich der späten Sorten, um 90% zugenommen. Die Anbaufläche von Zitronen ist in diesem Zeitraum um 78% und die von Clementinen um 57% gestiegen. Die Produktion von späten oder extra-späten Hybrid-Mandarinen wie Nadorcott, Tang Gold, Leanri oder Orri hat sich in den letzten beiden Jahren verdoppelt."

Hochgerechnet auf die nächsten 3 oder 5 Jahre hat Südafrika das Potenzial, mehr als 800.000 Tonnen späte Mandarinen zu exportieren, was einer Verdoppelung des derzeitigen Exportvolumens entspricht. 

Auch bei Zitronen wird sich das Exportpotenzial verdoppeln, da mehr als 80% der Obstplantagen jünger als acht Jahre sind.

Die Studie bestätigt auch, dass im September in der Europäischen Union ein Überangebot an Zitrusfrüchten von etwa 15.300 Tonnen herrschte.

Für mehr Informationen: 
La Unió
launio@launio.org
www.launio.org 

 


Erscheinungsdatum:



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